#WM2018 Adler goes Russia – Bilanz Vorrunde

Gestern war nach dem Ende der Gruppenphase spielfrei bei der WM. Heute beginnen die Achtelfinale, in denen morgen mit Rönnow und Rebic zwei Adler  aufeinandertreffen, sprich Dänemark gegen Kroatien antritt. Zeit für eine kurze Bilanz zum Abschneiden der Eintracht-Spieler und ihrer jeweiligen Nationalmannschaften. Machen wir es kurz und (fast) schmerzlos:

Ausgeschieden:

Luka Jovic und seine Serben haben es in der durchaus anspruchsvollen Gruppe E nicht geschafft, Brasilien oder die Schweiz von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen. Lag vielleicht auch daran, dass ‘unser’ Luka nur wenige Minuten auf dem Platz war. Ansonsten war nur der politisch ausfällige Nationaltrainer Mladen Kristajic auffällig. Fremdschämen de luxe.

Weiter geht’s:

Wie die deutschen Fans aus leidvoller Erfahrung wissen, sind die Mexikaner weiter und spielen am kommenden Montag gegen Brasilien (16:00 Uhr). Die Bilanz der beiden Eintrachtler fällt dabei höchst unterschiedlich aus: Carlos Salcedo war 270 Minuten non-stop auf dem Platz und trug entscheidend zum Weiterkommen bei, während Marco Fabian lediglich im letzten (unbedeutenden) Gruppenspiel gegen Schweden für 25 Minuten mittun durfte. Man darf gespannt sein, ob die Mexikaner am übermächtigen Gegner scheitern oder die Reise weitergeht.

Im Gegensatz zu Serbien hat die Schweiz die Gruppe E erfolgreich überstanden. Allerdings musste Gelson Fernandes dabei drei komplette Spiele auf der Bank verbringen. Nun geht es am Dienstag (16:00 Uhr) gegen die Schweden um den Einzug ins Viertelfinale. Drücken wir die Daumen, dass der gute Gelson auch noch ein paar Minuten mittun darf.

Ebenso wie Salcedo bekam auch sein Partner in der Eintracht-Defensive, Makoto Hasebe, ausreichende Spielzeit. Insgesamt 188 Minuten stand er für Japan auf dem Feld und half, die Qualifikation für die Runde der letzten 32 unter Dach und Fach zu bringen. Dort treffen die Spieler aus Fernost am Montag auf den Geheimfavoriten Belgien. Ausgang sehr ungewiss.

Noch einer ohne eine Minute Spielzeit bisher ist Frederik Rönnow. Die Nummer 2 der Dänen konnte sich bisher lediglich auf dem Trainingsplatz beweisen, da Kaspar Schmeichel in seiner N11 die unumstrittene Nummer eins ist. Und damit kommen wir zum Gegner der Dänen am morgigen Sonntag, Kroatien.

Ante Rebic. Mehr muss man nicht sagen um allenthalben Verzückung zu erzeugen. Sowieso schon mit einem überbordenden Selbstbewusstsein nach dem Pokalfinale angereist, ist er spätestens seit seinem Tor zum 1:0 gegen die Argentinier der Shooting-Star der bisherigen WM. Und (nicht nur) mein Geheimfavorit zusammen mit seiner starken Kroatischen Mannschaft auf das Finale und vielleicht sogar mehr…

Alles in Allem kann die Eintracht mit dem bisherigen Verlauf der WM eigentlich zufrieden sein. Keiner hat sich verletzt und die Spieler präsentieren sich größtenteils positiv. Mal sehen, wozu es gut ist.