#H96SGE – nix Diva

Die Eintracht aus Frankfurt besiegt den letzten (früher kleinen) HSV in der ersten Liga aus Hannover vom Ergebnis her standesgemäß mit 3:0. So weit, so gut. Und vor allem kann sich in zwei Wochen niemand mehr erinnern, wie dieser Sieg zu Stande gekommen ist. Kurz: Pflichtprogramm.

Über die erste Hälfte sollte man aus Sicht der Eintracht schnellstmöglich und für immer das Mäntelchen des Schweigens decken. Uninspiriert, um es mal freundlich zu formulieren. Zwar gab es drei, vier gute Chancen, [...]  weiterlesen...

Uffgesse

Gestern waren die Spätzle am Abgrund (guggst Du hier), heute sind sie vertilgt.

Mit einer Vorstellung, die mit beängstigend souverän noch vorsichtig umschrieben ist, hat die Eintracht den bemitleidenswerten Tabellenletzten aus Stuttgart noch weiter ins Verderben gestürzt. Und obwohl die Stuttgarter auch Chancen hatten, stellte sich nie das Gefühl  ein, dass hier irgendetwas anbrennen könnte.

Ganz ehrlich, wenn mir noch vor vier Wochen jemand gesagt hätte, dass wir mit Rebic auf der zehn und Haller sowie Jovic in der Spitze auswärts gegen einen anderen Bundesligisten antreten könnten, hätte ich ihm den Vogel gezeigt. Aber der Adi macht das schon. Und schon nach ein bisschen mehr als dreißig Minuten war klar, es geht. Zwar wurde in der vierten Minute ein Tor wegen (deutlicher) Abseitsstellung des Torschützen noch zu Recht aberkannt, aber schon in Minute 11 war es dann so weit.

1:0 — Rebic-Jovic-(Zieler)-Haller

Und auch danach dachte der Gast vom Main offensichtlich nicht daran, den Fuß nennenswert vom Gas zu nehmen. Was dann bereits 21 Minuten später von Erfolg gekrönt wurde.

2:0 — Haller-(Zieler)-Jovic-Rebic

Und auch danach wurde – sowohl in den letzten Minuten von Halbzeit eins, als auch in Halbzeit zwei – munter weiter gespielt. Und wenn nur Rebic und Jovic ihre sechs, sieben guten Einschussgelegenheiten genutzt hätten, wäre ein Ergebnis in Hannoveraner Dimensionen in Reichweite gewesen.

Wobei, einen Unterschied gab es: auch die Stuttgarter hatten, beginnend in Minute 9, ihre drei, vier guten Chancen. Es hätte also bequem 8:4 ausgehen können.

Ach ja, Chronistenpflicht, die Minute 89:

3:0 — Jovic-Willems-Müller

Und hier, zum guten Schluss, die Blitztabelle (sorry, Fredi):

Das doppelte Lattchen #TSGSGE

Als ob ich es letzte Woche im Pipi gehabt hätte. In Hoffenheim geht was. Und es ging was! 3 Siege in 1 Woche, yeah!

Unser neuer Cheftrainer, präsentiert von SkySportDeutschland, Werner Leuthard, schickte eine leicht modifizierte Startelf ins Rennen. Was zu erwarten war, also diese Veränderung, die erneute Rotation.

Also, das Spiel: die Eintracht war gleich offensiv gut dabei, wollte, drückte, aber sie war eben auch zu fehleranfällig. Chancen: faktisch keine. Hoffenheim aber, und das kann man sagen, war keinen Deut besser unterwegs. Es war tatsächlich ein punkt- und torgleiches Duell, was sich nahezu neutralisierte.

Dann kam Minute 30, Trapp, erstes Lattchen, Fernandes – quasi so was wie die dreifach-hundertprozentige-Chance, uff. Atmen. Minute 40, das zweite und damit doppelte Lattchen. Atmen, atmen, atmen, korken!

Aber dann. Einwurf für die TSG, ca. 70 Meter vom eigenen Tor weg, direkt zu Jovic, der auf Rebic, und der dietmar-hooooooooooooooooooooooppppte (Gnihihi!) ihn einfach fein ins Tor. 0:1, atmen beim Freuen nicht vergessen, korken! Halbzeit.

Was könnte es so schön sein, so ein 0:2, dachte ich mir dann in der Halbzeit. Anpfic, Kostic, Jovic, 0:2, yeah! Gefühlt war das wieder mal diese Woche eine Vorentscheidung. Was folgte waren ein paar Chancen hüben, ein paar drüben.

Und Rebic. Der bereits sinnbefreit wegen Gemecker angezählte Kroate holte sich mit einem noch sinnbefreiteren Trikotzupfer die gelb-rote Karte ab. Kinder, was war ich nervös ab diesem Moment. Aber es sollte gut gehen, dank einer gut sortierten Defensive, einem wirklich guten Torhüter und einer ordentlichen Mannschaftsleistung.

Wenn das Spiel richtig gesackt ist mache ich noch Noten. Morgen. Oder übermorgen. Startet gut in die Woche!