Mit einem 4:1-Erfolg im Gepäck kehrte der Verein für Bewegungsspiele aus der BayArena nach Stuttgart zurück und freut sich am heutigen Abend auf das Aufeinandertreffen mit der zuletzt durchaus defensiv wackligen Eintracht aus Frankfurt. Wobei, wenn man sich die jüngere Vergangenheit anschaut, war das Neckarstadion eigentlich eine gute Adresse für die glorreiche SGE. Von den letzten zehn Gastspielen gewann die Heimmannschaft drei, einmal trennte man sich unentschieden und sechsmal wurden die Punkte nach Frankfurt entführt.
Ein Sieg wäre wirklich ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur erneuten europäischen Qualifikation und könnte der Anfang der durchaus nötigen Trendwende sein. Denn aus den letzten fünf Ligaspielen gab es für die Eintracht nur einen Sieg, drei Unentschieden und eine Niederlage. Eindeutig zu wenig.
Allerdings ist die erste Voraussetzung für einen Sieg, wenige Gegentore zu kassieren. Also eine Übung, die in den letzten Wochen gerade gegen Spitzenteams eher weniger geklappt hat. Und dass man die Stuttgarter als Spitzenteam sehen muss hat nicht nur der Sieg in Leverkusen gezeigt. Also, wie geht man es an? Meine Vorstellung wäre frühes Anlaufen, eine stabilisierte Abwehrreihe mit Viererkette, die die Mannschaft aus dem effeff spielen können sollte, und volle Konzentration von der ersten Minute an.
Personell hat sich die Situation weiter entspannt, Skhiri ist zurück und wird im Kader stehen und Bahoya ist wieder gesund. Somit fehlen nur die verletzten Burkardt, Batshuayi und Chandler weiterhin.
Das wäre meine Startelf, wohl wissend, dass der Trainer es garantiert anders machen wird.
Aber egal wie, nach den Ergebnissen der letzten Wochen ist es fast ein Pflichtsieg um den Anschluss an die europäischen Startplätze zu erhalten.
Titelbild: Alex Grimm/Getty Images