#FCUSGE – ein erster kleiner Schritt

von UliStein

Einen Punkt bringt die Eintracht vom Debüt des neuen Trainers Albert Riera aus Berlin zurück an den Main. Ein Punkt, mit dem man nach dem Spiel durchaus zufrieden sein kann und eigentlich auch muss.

Es war über weite Strecken kein wirklich gutes Spiel, das die 22000 Zuschauer da an der alten Försterei zu sehen bekamen. Die Eintracht hatte von Anbeginn an deutlich mehr Ballbesitz, machte jedoch aus dieser Tatsache wenig bis nichts. Die Defensive vor dem im Tor verbliebenen Kaua Santos war über weite Strecken sicher und lies sehr wenig zu. In der ersten Hälfte musste sich Santos nur einmal strecken, als er einen Schuss von Kemlein über die Latte lenkte, während in der zweiten Hälfte ein Ball von Köhn an den Pfosten klatschte.

Leider gab es auch nahezu keine Chancen für die in grau angetretenen Frankfurter, da der Spielaufbau wie auch schon in den letzten Wochen ein einziges Stückwerk war und nahezu nichts konstruktives nach vorne kam. In Hälfte eins war komplett Fehlanzeige, und auch die zweite Hälfte sah nur eine Halbchance von Höjlund, die er allerdings kläglich vergab.

Aber dann führte in Minute 84 eine Kombination über Amaimouni und Dahoud zum 0:1 durch Brown, wodurch es kurz nach einem sehr glücklichen Auswärtsdreier aussah. Bis, ja bis Höjlund kam und Khedira vollkommen überflüssig im Strafraum legte, damit einen Strafstoß und für sich die gelb-rote Karte verursachte.

Dass dann Santos der wirklich schlecht geschossene Elfmeter noch zum 1:1 durcrutschte, vervollständigte das Bild einer Mannschaft, die zwar die ersten Schritte raus aus der mentalen und spielerischen Krise zeigte, insgesamt aber noch weit von der früheren Form entfernt ist. Da wartet noch viel, viel Arbeit auf den neuen Coach und das gesamte Team.

Es kann eigentlich nur besser werden.

Titelbild: Inaki Esnaola/Getty Images

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