Eintracht-Hannover 4:1

Freunde, Sportsfreunde, Eierlöcher, sonstige der Eintracht irgendwie Ergebenen!

Wir haben es geschafft, Heimsieg No. 1 in 2018/2019, gegen dieses 50:1-Möchtegern-Hannover, naja, nicht die Fans, aber das Vereinsobere-Möchtegern. 4:1, ans Tabellenende geschossen, bei einem Momentaufnahmenspiel 16. vs. 18. Tabellenplatz. Mit einer für mich am Anfang massiv überraschenden Aufstellung, ohne linken Verteidiger – naja, Kostic musste sich da Hingesellen, mit Russ – wo war Abraham? Defekt? – mit Allan im zentralen Mittelfeld. Veränderungen überall. Und los ging es, besorgt war ich schon. Ein wenig. Naja. Etwas mehr. Stand doch viel auf dem Spiel. Aber es lief… gut! Hannover kam nicht hinten raus, hatte keinerlei Chancen. Okay, die Eintracht auch nicht wirklich, immerhin Torschüsse. Aber dann ging es rund.

Ein 1:0 der Marke: Erleichterung, mit viel Kampf und Mut von N’Dicka reingedrückt. Ein 2:0 der Marke Rebic (Rebic!) (Rebic!!!) (Rebic!!!!!), no Rebic, no Party, wie der hochgeschätze Basti Red des Eintracht-Podcast immer zu sagen oder zu schreiben pflegt. Kurz vor der Halbzeit. Kinder, Freude! Halbzeit, Bier, Bier, nochmal Bier.

Ab in Hälfte 2. Mir ging es so: 10 Minuten schwitzte ich, weil irgendwie das Spiel gedreht worden zu sein schien. Denn das, was die Eintracht in Hälfte 1 noch von links nach recht presste, das presste jetzt Hannover. Ninja, dann kam eben das 3:0. Marke: große Freude und Klarstellung!

Ein 3:1 der Marke (jaja, Marke, heute das Markenwort der Maintrachtmarke hier), das nicht hätte sein müssen. Kinder, wir sind die Diva. Kurz war der Schweiß zurück auf meiner Stirn. Aber dieser Teufelskerl Jovic mit der Marke Ällabätsch! zum 4:1 setzte einen Schlusspunkt oben drauf.

Freude, Jubel, Europacup, Lazio, Lazio, Waffeleisen (durch den korken zensiert!) – so hallte es durch das Rund des Stadion.

Schön wars heute mal, am offensichtlich letzten schöne Septembertag in 2018.

Hätte ich sofort nach dem Spiel Noten vergeben müssen, dann wären es wohl 14 x 15 Punkte geworden. 4:1, ich wiederhole mich da gerne. Aber wir wollen mal realistisch sein.

Egal wie, die Noten:

Trapp – souverän, wenig Arbeit, wenn er gebraucht wurde, war er da – 11 Punkte.

Russ – El Capitano, souverän in der rechten Seite der Dreierkette gegen maue Hannoveraner – 9 Punkte.

Hasebe – da, wenn man ihn braucht. Stark, so wie wir ihn kennen. War halt nur Hannover. Oder? – 9 Punkte.

N’dicka – hinten souverän, vorne ein Tor, nach wie vor ein junger Kerl, dem ich auch mal einen Fehler verzeihe – 11 Punkte.

da Costa – rechts ein Wirbelwind, ebenfalls souverän – 9 Punkte.

Torro – einige brillante Pässe, einige unauffällige Phasen, dennoch ordentlich bei der Sache – 10 Punkte

Kostic – Okay in Summe, das Spiel allgemein lief mir erneut zu rechtslastig, dennoch – 9 Punkte

de Guzman – machte eine Bude, war dennoch zu wenig präsent im zentralen Mittelfeld, deshalb wohlgesonnene – 10 Punkte

Allan – gar nicht mal so übel, aber dennoch zu unauffällig in meinen Augen – 8 Punkte

Rebic – Kinder! Wirbelt, überall, ein Tor noch dazu – 15 Punkte.

Haller – wie schonmal hier niedergeschrieben, in alter Meier-Manier, überall und nirgends, weil das Loch im zentralen Mittelfeld zu groß ist. Deshalb ausgewechselt. Seine Schuld? Ich weiß es nicht. Eher nicht. Deshalb, aufgrund seiner Vorlage und seiner Präsenz – 11 Punkte

Jovic für Haller (60.) – kommt, wirbelt mit, macht ein Tor – 10 Punkte.

Willems für Kostic (78.) – zu spät gekommen, keine Note.

Gacinovic für Rebic (82.) – ebenfalls zu spät gekommen, keine Note.

Wir sehen uns Donnerstag gegen Lazio. Das wird eine ganz andere Nummer von Spiel. Ich freu mich drauf, wie Bolle!!!