Es gehen drei Flaschen auf Reise #SGETSG

Drei Flaschen gehen auf Reise, zum vielten Male diese Saison. Mal alle drei Flaschen, mal nur zwei, mal auch nur eine. Je nachdem wie es so klappt, stets bemüht sind alle Flaschen.

Also, was soll ich sagen, der, der dran schuld war, mich wieder zur Dauerkarte zu überreden, der, der auch überredet wurde – und ich. Hätte mir mal einer vor Jahren sagen sollen, dass es solche Saisons nur gibt, wenn wir drei Flaschen so gemeinsam auf Reise zur Eintracht gehen. Zumindest… fast immer.

Kinder, was für ein Spiel, was für ein Samstag. Wenn du so um 17.15 Uhr auf die Uhr schaust, dir denkst: boah, das ist alles flott, aber es läuft halt einfach nicht so zusammen wie es muss. Und weil du die Eintracht kennst dir überlegst: gehst du jetzt? Sparst die Zeitverlust im Personenstau? Kriegst die frühe S-Bahn in Neu-Isenburg? Dir dann denkst, komm, lass, du hast noch 5 Minuten Zeit, dann kannst du immer noch gemütlich loslaufen, und bumm – Ausgleich, 2:2.

Nee, denkst du dir, jetzt erst recht nicht. Es brodelt in der Hütte ja ohnehin schon länger, die Mannschaft will, besonders nach dem Platzverweis für Hoffenheim (der für mich übrigens eher glatt rot und nicht nur gelb-rot war!). Und kaum fasst du einen klaren Gedanken läuft quasi die letzte Spielsekunde einer 6-minütigen Nachspielzeit, und Stürmer Nr. 4 Paciencia macht BUMM. Die Mannschaft flippt aus, das Stadion flippt aus, 3:2. Was ein Ding. Und der UliStein, der hat es gewusst. Und der andere Dauerkarten-Überredete auch. Dumm für die Beiden: keiner hat gewettet. Tja, Jungs. Dumm gelaufen. Bumm gelaufen.

Sechs Minuten übrigens, an denen die Hoffenheimer selbst schuld sind. Die Hoffenheimer, die öffentlich Hasebe angriffen, weil er ja ihre medizinische Abteilung angegangen sei. Freunde, überlegt euch mal warum. Zeitspiel, Zeitspiel, Gejammer – in dem von euch angesprochenen Fall war zwar wirklich ein Wechsel notwendig, aber ernsthaft… Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht – oder?

Das Ergebnis am Ende: 40 Punkte, Klassenerhalt an Spieltag 24 – ja, das muss man auch mal erwähnen!!!, ein geiles Ergebnis in einem mehr als packenden Spiel mit offenen Visieren. Danke, Eintracht. Danke, ihr Flaschen, dass ich wieder so konsequent im Stadion weile.

Und jetzt? Kommt halt dieses Inter. Ihr wisst schon. Wir haben keine Gegner mehr. Das aber ohne mich. Ich erwähnte es hier im Blog bereits.