#M05SGE – Turnaround jetzt

Zwei Niederlagen in der Liga plus dem Last-Minute-K.O. gegen Lüttich. Spielerisch inklusive der ersten Halbzeit in London teilweise hanebüchene Darbietungen. Und das alles im Nachgang zu der hervorragenden Partie gegen die Bauern aus Bayern. Da sprachen viele schon von Krise, Überheblichkeit und Gefahren. Wir auch.

Und dann kommt die Mannschaft gegen eine der (auf dem Papier) stärksten Mannschaften der diesjährigen Europa-League derartig eindrucksvoll zurück. Braucht in Halbzeit zwei nur wenige Minuten, um die Nachjustierungen von Adi Hütter – der viel zielstrebigere Kohr kam für den nervösen Fernandes und ein konzentrierter Gacinovic ersetzte den bindungslosen Silva – erfolgreich umzusetzen.

Man könnte meinen, Adi Hütter hat das Gerüst gefunden. Und so könnte die Mannschaft gegen den kommenden Gegner ein wohl nahezu unverändertes Gesicht haben. Lediglich der in der Liga gesperrte Abraham muss ersetzt werden. Touré war ja schon in London wieder im Kader. Damit könnte man gegen die trotz des unkonventionellen 5:1 gegen Hoffenheim immer noch wackligen 05er eine sehr gute Chance haben.

Denn wir spielen in Mainz, und da sollte man einfach es mal dem Gegner überlassen, das Spiel zu machen. Das können die nämlich nicht so gut. Und wenn dann nicht wieder irgend etwas abstruses passiert, die Beteiligten mit dem Adler auf der Brust einen guten Tag haben und auch der Schiedsrichter in Normalform ist, dann könnte und sollte der erste Dreier gegen den Karnevalsverein möglich sein.

Und das würde dann nicht mal einen Trainer seinen Posten kosten, wie es bei den letzten beiden Siegen der Eintracht der Fall war. Denn die Mainzer haben ja – wie übrigens auch die kommenden Gegner Hertha BSC und 1. FC Köln – bereits den Übungsleiter ausgetauscht. Vorahnung?

Egal. Somit biegt die Hinrunde auf die Zielgerade ein, noch sechs Spiele im Dezember, dann steht das Christkind vor der Tür. Gut wäre es, die Adventszeit mit zwei Dreiern gegen Mainz und Hertha einzuläuten…