Noch Dreiundvierzig

Am vergangenen Samstag ist sie endgültig zugefallen. Die Tür für eine erneute Europa-League-Qualifikation über die Platzierung in der Bundesliga. Natürlich schade, auch wenn der eine oder andere Verantwortliche darüber nicht wirklich traurig sein wollte.

Bei mir schlagen derzeit zwei Herzen in der Brust, wenn ich über die Eintracht und Europa nachdenke. Auf der einen Seite werden diese genialen Erlebnisse, sei es daheim im Waldstadion oder auswärts in Europa sicherlich fehlen. Auf der anderen Seite glaube ich nicht, dass der erneute Weg über die Qualifikation besonders hilfreich für den Saison-Verlauf gewesen wäre.

Wobei – eine Chance gibt es ja noch. Und der Weg dahin beginnt am 28. Juni, dem Tag nach dem letzten Ligaspiel. Denn in von heute an 43 Tagen steht die Eintracht im Rückspiel gegen den FC Basel vor der durchaus ambitionierten Aufgabe, eine peinliche 0:3 Heimniederlage wett machen zu müssen. Ein solcher Sieg würde den Weg ebnen in das Finalturnier, das dann bis zum 21. August in NRW durchgeführt wird. Und sollte der Eintracht das unmöglich scheinende gelingen, wäre sie in der kommenden Saison direkt für die Champions-League qualifiziert.

Unmöglich? Nein. Unwahrscheinlich? Natürlich.

Aber warum sollte man eigentlich nicht versuchen, diesen Weg zu gehen? So wie ich den Tariner und die Mannschaft einschätze, werden sie alles was möglich ist, in die Waagschale werfen um diesen Traum umzusetzen. Und es ist meiner Meinung nach klar, dass die Auftritte nach der Corona-Pause der Mannschaft wieder mehr Selbstbewusstsein gegeben haben und das einige Spieler, wie zum Beispiel Silva, Abraham und Kohr, deutlich besser in Form waren nach der Pause.

Und wenn der Trainer und sein Stab das Training richtig dosieren, wird die Eintracht in den nochmal maximal vier Spielen topfit sein und vielleicht, ja vielleicht geht dann eventuell etwas… Genau 40 Jahre nach dem Triumph gegen Mönchengladbach. Das wäre was.