#SVWSGE – Mannem ma widder

Gute Dinge muss man wiederholen. Gute. Ob man den 3:5 Auswärtssieg der Eintracht im Mannheimer Carl-Benz-Stadion am 11. August 2019 als gut betrachtet hängt von der Perspektive ab. Gut: Stadion war voll, auf den Rängen war Bombenstimmung, für Tore, darunter drei von Ante Rebic. Außerdem trafen Daichi Kamada und Filip Kostic. Eintracht erreichte die zweite Runde. Nicht gut: drei Gegentore durch den Underdog, unnötige Dramatik. Pokal halt.

Fast auf den Tag genau zwei Jahre später wiederholt sich die Situation. Mannheim, Carl-Benz-Stadion, 1. DFB-Pokalrunde. Sogar mit einigen tausend Zuschauern. Waldhof Mannheim gegen Eintracht Frankfurt. Zum fünften Mal treffen beide Mannschaften im Pokal aufeinander. Von den bisherigen vier Spielen gewann die SGE drei, lediglich 1982 sorgten Pezzey (ET) und Schön für das Aus der Eintracht in Runde eins.

Damit diese Bilanz so positiv für die Eintracht bleibt, dürfte Trainer Glasner die bestmögliche Mannschaft nominieren, letztmalig ohne den gesperrten Kostic, aber im erprobten System mit Dreierkette. Also so:

Trapp – Tuta, Hinteregger, N’Dicka – da Costa, Hasebe, Sow, Lenz – Kamada, Barkok – Borré

Sieht vertraut aus? Stimmt. Zwei Neuzugänge und ein Rückkehrer, ansonsten die Elf der letzten Rückrunde. Diese Bilanz würde sich auch nicht verändern, wenn satt Barkok Younes zu Spielbeginn auf dem Platz stünde, wie von Benjamin Heinrich hier vermutet. Derzeit könnte man daraus schließen, dass der Umbruch hauptsächlich in der zweiten Reihe stattfindet. Mal sehen, wann sich die Jungs nach vorne spielen.

Morgen geht es zunächst einmal nur darum, die erste Runde zu überstehen. Der erste von sechs Schritten bis nach Berlin. Dorthin, wo am 21. Mai 2022 das Pokalfinale angepfiffen werden wird.

Um erfolgreiche Ausführung wird gebeten. Das Hotel in Berlin ist gebucht.

(Titelbild: Imago Images)