#SVWSGE – Trapp war gut. Oder: Hochzeiten minus eins.

Während der 90 + x Minuten haben sich der Kollege Korken (vor Diktat verreist) und meine Wenigkeit via Signal über das Spiel ausgetauscht. So kam dann auch die Überschrift zu Stande.

Leute, mal im Ernst, musste das sein? Es war ja schon Halbzeit 1 absehbar, bei 72% Ballbesitz für die SGE, aber 8 zu 6 Torschüsse für Mannheim. Da war schon klar, dass das eng werden könnte. Aber sich so dämlich anzustellen, das tat nicht Not.

Gut, der Schiri war auch nicht optimal, ein anderer Referee hätte vielleicht in der ersten Halbzeit Hinteregger nicht die schicksalshafte gelbe Karte gegeben, aber egal. Für mich war es eine Mischung aus Fehlern, teilweise mangelnder Einstellung und vor allem einigen Ausfällen, die so in der Häufung nicht zu kompensieren waren.

Stark war gestern nur Kevin Trapp, ohne ihn hätte das Ding auch 4:0 oder 5:0 ausgehen können. Durchwachsen waren N’Dicka, Hinteregger, Sow, Rode, Lindström und Borré. Da wechselten Licht und Schatten. Was allerdings Tuta, Lenz, da Costa und Kamada boten war sogar gegen ein Team aus Liga drei zu wenig. Uninspiriert, ungenau und mit ständigen Ballverlusten waren die vier ein ständiger Unruheherd. Leider für die eigene Mannschaft.

Und bringen wir es auf den Punkt, die Einwechselspieler haben auch nicht die Butter vom Brot geholt. Da hat Trainer Oliver Glasner noch eine ganze Menge Arbeit vor sich.

Das einzig positive? Auch der geschiedene Übungsleiter startete mit einer Pokalblamage. Und was dann kam war nicht so schlecht.

Reminder an mich: Stornieren der Hotelzimmer in Berlin nicht vergessen.

Titelbild: Imago Images

3 Kommentare

  1. Vor einigen Jahren war ich mit dem besten Mann von allen beim Pokalspiel in Aue. Wir haben 4:0 verloren und Kevin hat die rote Karte bekommen. Die Saison danach war großartig. Das lässt mich hoffen. Klar war das unnötig, aber noch sind zwei Wettbewerbe übrig.

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