#SGEBSC – Grand ohne Vier

Samstag dann also die Hertha. Im Waldstadion dürfen erstmals wieder bis zu 40000 Zuschauer dem Schauspiel beiwohnen. Der Big Shitty Club aus Berlin schlägt erstmalig mit seinem neuen Sportvorstand im Wald auf und die Zuschauer werden ihm sicher einen warmen Empfang bereite, dem Fredi B. Und dann ist da ja noch ein verlorener Sohn, der seine Brötchen auf die alten Tage in Berlin verdient. Der Prince, der von Bruda, ich schlag den Ball lang. Wie oft der sich wohl in den letzten Jahren schon gedacht hat, wäre ich doch bei der Eintracht geblieben? Wir werden es nie erfahren. Egal.

Und sonst so? Es spielt der 13. zu Hause gegen den 14. der Tabelle. Hertha hat bisher zwei Siege (Bochum und Fürth) und fünf Niederlagen (Köln, Wolfsburg, Bayern, Leipzig und Freiburg) auf dem Konto, die Eintracht hat bekanntlich nur gegen den BVB verloren und lediglich gegen die Bayern gewonnen. Ist da ein Sieg Pflicht für die SGE? Klar, wenn man nach dem letzten Wochenende geht. Klar, wenn man den Anschluss ans vordere Mittelfeld nicht verlieren oder sagen wir besser wieder herstellen will.

Und das ganze ohne vier, wie der Trainer gestern bei der obligatorischen Pressekonferenz bekanntgab. Rode ist noch nicht weit genug, Lenz hat einen Rückschlag erlitten, Barkok ist seit dem Länderspiel am Knie verletzt und Borré kommt erst Freitag spät zurück und ist damit wohl eher kein Kandidat für die Startelf. Also, was tun?

Meine Vermutung ist, es geht zurück zur Viererkette, eventuell wird sogar Hinteregger mal geschont. Dann also mit Chandler, N’Dicka, Tuta und Touré hinten, Jakic und Sow sind gesetzt, ebenso wie Kostic. Und davor? Wie wäre es mit Lindström als Zehner bzw. hängende Spitze, Hauge über rechts und Lammers ganz vorn? Würde mir gefallen. Oder vielleicht doch besser Gonzo statt Lammers? Oder Blanco statt Hauge? Gut, letzteres ist eher unwahrscheinlich. Man wird sehen.

Müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn das nicht den nächsten Dreier auf dem Weg nach oben gäbe. Wir sehen uns im Wald.

Titelbild: Getty Images, Adam Petty