Und zwar eine Rechnung. Eine Rechnung mit dem früheren SV Markranstädt, der in der letzten Saison sechs Punkte bei 9:1 Toren aus den beiden Duellen gegen die glorreiche SGE mit nach Hause nahm. Und besonders das letzte Auswärtsspiel tat weh. Mit einer katastrophalen Darbietung in Hälfte zwei, als die Gäste aus Frankfurt vier Gegentore in 18 (!) Minuten bekamen. Diese desaströse Bilanz gilt es zu verbessern. Und da ist es auch egal, ob die Eintracht bei 10 Auswärtsspielen in der Liga gegen diesen Gegner lediglich einen Sieg und drei Unentschieden auf der Habenseite verzeichnen konnte.
Angehen wird es die Eintracht vermutlich mit der gegen die Mainzer so erfolgreich praktizierten Dreierkette, wobei vermutlich Collins den derzeit erkrankten Maluze ersetzen wird. Davor werden sich wohl wieder Aseko und Onyedika platzierend, die auf den Außen von Kosugi und Knauff unterstützt werden. Spannend ist die Frage nach der offensiven Konstellation. Soll man das erfolgreiche Sturmduo Jonny Burkardt und Younes Ebnoutalib trennen oder setzt man einen der beiden Zehner Uzun oder Doan auf die Bank? Ich vermute, dass Adi Hütter mit Uzun beginnt und Doan noch etwas Erholung nach seinen anstrengenden Interkontinentalflügen bekommt.
Aber eigentlich ist die Frage, ob zwei Zehner oder zwei Stürmer, oder die nach der personellen Zusammenstellung, eher zweitrangig. Es geht um die Einstellung und darum, über 90 Minuten und vor allem in der Anfangsphase der beiden Halbzeiten hell wach zu sein, um den Gastgebern, die bisher auch noch keine so überzeugende Saison gespielt haben, überzeugend Paroli bieten zu können.
Ein Sieg wäre schön, aber auch ein Unentschieden dürfte man noch als Erfolg werten.
Titelbild: Alex Grimm/Getty Images
Noch ein Grund für Ansgar Knauff ist übrigens, dass er das Siegtor beim einzigen Sieg auswärts geschossen hat. Nach 15 Minuten auf Vorlage von Christoph Nkounkou. Danke für die Erinnerung, Christopher Michel!
UliStein[Zitat] [Antwort]
Hellwach dürfen die auch gerne gegen Ende der Halbzeiten sein. Und im Mittelteil der Halbzeiten.
😉
Schnix[Zitat] [Antwort]