#ApollonSGE – Ihr habt doch einen Gott am Apfel!

Da ist er, der Donnerstag. Europacup, Europacup, am Donnerstag! *sing*

Zuerst einmal: ich beneide all die, die da unten auf Zypern in der Sonne braten, ihre Allerwertesten ins Meer packen, fremdländischen Schnaps oder Wein zu sich nehmen, schlemmen, faulenzen und die Eintracht sehen. Okay, ich hasse euch manchmal sogar ein bisschen. Und gönne es euch gleichzeitig.

Aber schauen wir mal. Das Hinspiel, gerade mal zwei Wochen her, wie ich fand relativ einfach und mit angezogener Handbremse 2:0 nach Hause gebracht. Tabellenführer. Sicheres Sechzehntelfinale mit einem Auswärtssieg, evtl. reicht gar ein Unentschieden. Gegen Apollon. Die Apollonjungs aus Limassol, gegen Apollon, den – unter Anderem – Gott der Weissagung der Künste.

Diesen Apollon, den hätten wir mal befragen sollen, vor der Saison. Wenn der was gesagt hätte, dann wären wir (Stand jetzt!) steinreich, allein aus Einnahmen aus unmöglichen Sportwetten aufgrund der doch mittlerweile großartigen Fußballkünste. Haben wir aber nicht, ihn gefragt. Weil wir halten es ja eher mit Äpfeln. Apollo ist, so lernte ich vor Kurzem in diesem Internet, eine Apfelsorte.

Hat also zufällig irgendjemand von Euch da draußen zufällig einen sortenreinen Apolloapfelwein für mich? Und wäre bereit, den kurzfristig zu liefern? Er wäre, so finde ich, ein standesgemäßes Tröpfchen, sollte unsere Truppe da die Energie auf den Platz bringen wie in den letzten Wochen. Und den Willen. Sie scheinen es ja zu können, wie wir vor Wochenfrist in Stuttgart gesehen haben. Das “Tschüß, Diva”-Spiel, für den Moment. Endlich mal haben wir uns anders verhalten wie gewohnt. Positiv anders.

Merkt ihr es? Ich bin aufgeregt. Verrückt nochmal. Sowas von. Wegen einem verfluchten “Es ist nicht die Pflicht, es ist nur die Kür!”-Europacup-Spiel. Das Schlimme (positiv!) ist ja wirklich, dass ich es unserer Truppe zutraue, das Ding heute Abend einfach humorlos klarzumachen. Angst hab ich keine.

Und für alle, die da so per Tagesflieger hindüsen: ihr habt doch alle einen am Apfel. Oder einen Gott. Oder mehrere. Oder einfach einen Gott am Apfel. Was weiß ich. Auswärtssieg, Sportsfreunde! Schreit für mich mit. Betrachtet den Stimmverlust einfach als Opfergabe. An den gleichen Apollon, den Gott der Musik und des Gesangs.

Ein Gedanke zu „#ApollonSGE – Ihr habt doch einen Gott am Apfel!

  1. 1

    Widerspruch, Korken. Mit angezogener Handbremse war das eben genau nicht im Hinspiel. Chancen versiebt haben sie reichlich, und auch einmal Glück gehabt bei Latte und Russ. Aber volle Lotte drauf gegangen sind sie 90 Minuten und das war auch nötig, denn kicken können die Zyprioten, wenn man sie denn lässt. Und wir haben sie nicht gelassen, das war der Schlüssel zum dann hochverdienten Sieg. Marseille hat nach der zwonull Führung die Handbremse angezogen und nicht mehr los bekommen. Und dann zwei Tore gefangen…

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