Über #SGEFlora nach #VaduzSGE

Mein Verein! Treffender hätte die Mini-Chores am Donnerstag Abend nicht ausfallen können. Mein Verein. So viel Zuspruch gab es für die #1BierFuerElliot-Aktion im Rahmen von #retteelliot (Erinnerung, Teil 57: https://maintracht.blog/2019/07/18/rette-elliot/). So trafen wir viele bekannte und auch bisher unbekannte Gesichter, um zu Netzwerken oder einfach mal Danke!!! zu sagen, zum Beispiel in Richtung der Jungs des Eintracht-Podcast, in Richtung des Fanclub-Dachverbandes, die z. B. weitere Unterstützung zusagten wenn es um Weitergabe der Informationen an alle Fanclubs geht. Es gibt noch viel zu tun, es ist so Einiges in der Planung, … abwarten, lasst euch überraschen.

Meine Reise fing leicht beschwerlich an, früh wollte ich hin, um eben genau auch wegen der Geschichte um Elliot noch Einiges zu besprechen. Das sollte klappen, bis zum örtlichen S-Bahnhof. Denn beim dortigen Volksauflauf auf dem Bahnsteig war mir schon klar: da läuft gerade was falsch. Naja, S3-Fahrer kennen die Strecke: wenn du per App und Anzeige und Durchsage eine 10-minütige Verspätung angesagt bekommst und just in dem Moment eine S3 nach Darmstadt fährt, dann weißt du: eingleisig, das dauert locker 20 Minuten. Und zu spät ist der Gerät Richtung Frankfurt schon jetzt. Es sollten dann genau 28 Minuten Verspätung werden mit dem Ergebnis, dass dann eben 2 S-Bahnen im 2-Minuten-Abstand hintereinaderher rasten. Geschenkt. Ich war auf jeden Fall in wechselnder Drehrichtung wahlweise frontal oder rektal gegrillt. Man hätte einen Döner aus mir machen können.

Also, früher los, zu spät da, zumindest was dem eigenen Willen so entsprach, aber dennoch zeitig genug. Uff. Waldtribüne, Schwätzchen hier und da, Foto hier, Foto da (Danke an die Adlerköpp für die erste Werbekampagne der großartigen Idee!) und danke an Stepi für Foto #1:

Dann kam so zwischendurch, in der tiefentspannten, völlig arroganten (ja, sorry!) “da geht eh nix schief”-Athmosphäre dann die Aufstellung um die Ecke. Mit Toure, mit Kamada. Abraham bankte, Rebic gar nicht an Bord. Hoppla, dachte ich vor allem bei Abraham. Entweder man will ihn schonen oder man zeigt ihm schonmal: da ist er wieder, der Hinti, und der soll vor allem gemeinsam mit N’Dicka. Überraschen würde es mich nicht, Abraham soll, das sagte ich hier ja schon öfters mal, einfach aufhören immer so viel zu lamentieren und einfach mal wieder sein cleveres Köpfchen und gutes Füßchen auf den Rasen bringen.

Los ging es dann, das Spiel: ich konzentrierte mit vorrangig auf Kamada und Kohr, wollte doch einfach versuchen, die beiden etwas einordnen zu können. Kamada: wow, gutes Auge, quirlig, immer unterwegs in die schmerzhaften Lücken. Aber dennoch hatte ich da die Sorge, kommt dann mal die Bundesliga, dass es dem wirklich guten Kicker da an einem nicht reichen könnte: der körperlichen Präsenz. Aber ich bin gespannt, technisch kann er, ob er sich durchsetzen kann, das wird sich (hoffentlich) weisen. Und Kohr: feines Ballstoppen, gute kurze Pässe, aber desaströse lange Bälle und Flanken. Davon abgesehen, das war jetzt nicht Kohrs Schuld, dass die Standards so prinzipiell “sub omni bombarda” (unter aller Kanone) waren.

1:0, Paciencia, der kann nur Kopp, so dachte ich. Und dann das, was selbst Hütter der Eintracht noch nicht austreiben konnte – die gute alte Schludrigkeit nach einer Führung, zack, 1:1. Und das 2:1 in Hälfte 2, Handelfmeter. Mehr war halt nicht. Aber: ungefährdet war das trotzdem, gegen massiv defensiv stehende Gegner tun wir uns eben nach wie vor schwer. Vielleicht rede ich mir das schön, aber ich fand das in Summe gegen einen solchen Gegner völlig in Ordnung – unter der Maßgabe, dass die Leistung auf dem Platz auch in den Köpfen eben nicht bei 100 % war.

Nach dem Spiel, als gemeinsam mit der Elf der Talinnensen (oder wie auch immer man die nennt) gefeiert wurde, da habe ich mich über das große Gemeinsame gefreut. Während dem Spiel, man möge mir verzeihen, habe ich die Pfiffe und Becherwürfe bei Eckbällen der Talinner nicht verstanden. Vielleicht erklärt mir das mal wer…? So kurz, für nen Deppen wie mich, in 2…3 Sätzen? Wäre toll.

Das war also der Einzug in die 3. Qualifikationsrunde, gegen Vaduz, gegen Lichtenstein. Wie ich heute lachend las: gegen eine Mannschaft aus einem Land, das weniger Einwohner hat wie die Eintracht im Durchschnitt Zuschauer im Stadion. Donnerstag gehts weiter, dort, in Vaduz. Dann Waldhof und dann ab in die Play-Offs. Hoffentlich.

Genießt euer Wochenende, und denkt immer an das 1BierFuerElliot, wenn ihr euch eins genehmigt. Er wird es euch danken, wenn er wieder gesund wird!