Den gamle Korkowitsch – Die spinnen, die Tickets!

Wisst ihr, die letzten Jahre habe ich schon nie verstanden, warum man sich mit einem komplizierten Dauerkarten-Passwort anmelden muss, um dann für 4 Euro Sicherheits- und Transportgebühr ein zusätzliches Papierticket für Pokalspiele jedweder Coleur sichern zu müsse. Warum nicht einfach das Plastikding freigeben und wer Papier will weil er es sammelt, der berappt eben die 4 Euro.

Und jetzt haben wir ein neues Ticketsystem. Ist ja schon ein paar Wochen bzw. Monate in Amt und Würden. Und was passiert nun?

Ich muss mich anmelden in meinem Kundenkonto, dem ja übrigens mein Dauerkarten-Abonnement zugeordnet ist, welches ja wiederum ein Lastschriftmandat hat. Dann bekomme ich einen Brief mit einer individuellen Registrierungsnummer, die ich in meinem Kundenkonto eingeben muss. Mit der ich dann meinen Dauerkartenplatz bestätige, um dann nochmal meine ohnehin vorliegende und bekannte Bankverbindung für die Lastschrift eintragen muss. Um dann für 4 Euro ein Papierticket zu bekommen, siehe oben.

Davon abgesehen, was die ganze Aktion bei 30000 Dauerkarten kostet – 30000 Briefe mit Reservierungsnummer, 30000 Briefe mit den Tickets, das dürfte gut und gerne nur bei Kosten für Porto und Papier bei 60000 Euro liegen. Das Ganze für jedes Pokalspiel, für den Europacup. Huch, da kommt was zusammen, was man sich sparen könnte.

Der Vorschlag steht ja oben. Einmal ein IT-Projekt umgesetzt, um die Plastikkarten freizugeben. Ich wäre dafür. Und wenn man das dann noch paaren könnte mit einem Bezahlsystem im Stadion, das einfach auch mal Giro- und Kreditkarten zulässt, das wäre doch was… oder nicht?

Vielleicht tut sich ja was im Staate Eintracht. Denn für mich gilt, Stand jetzt: Die spinnen, die Tickets!

6 Kommentare

  1. Es sind keine 30000 Briefe.
    Es wären wenn schon 31000 Briefe nach dieser Rechnung, da wir 31000 DK haben seit dieser Saison. Stimmt aber nicht,da die Fanclubs nur 1 Bezugskonto zur Eintracht haben, daher gehen dann zumeist alle DK auf eine Adresse. So ist das mit unseren 10 Dauerkarten auch. Also keine 10 Briefe, sondern 1 Brief.
    Man kann das absolut zurecht kritisieren, aber die Anzahl der Briefe ist einfach deutlich niedriger. Die Anzahl der Karten natürlich nicht.

  2. Neulich bei Fachleuten der Arbeitswelt:

    “Wenn heutzutage ein junger Bewerber mehr als drei Klicks auf seinem Smartphone benötigt, um sich bei Ihnen zu bewerben, sind Sie RAUS aus dem Bewerbungsmarkt!”

    Tja…

  3. Moin Ihr Süßen.
    Die Antwort ist erschreckend einfach: Es hat keine Priorität. Davon abgesehen sind gescheite Programmierer so schwer zu bekommen und damit teuer wie bundesligataugliche 8er. Und das für 5, 6, 7 Spiele im Jahr.
    Die Hütte ist voll, oder?
    Und das mit einem von irgend einem durchschnitts-Büromenschen im vorbeigehen produzierten Papier Mailing.

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