Den gamle Korkowitsch – Ko(ch)kolores zu #SGESCF

Englische Woche. Freiburg, daheim. Naja, wo ist ja fast schon egal. Die Reisezeit ist der einzige Unterschied dieser Tage, los ist nix. Und da kommt Freiburg.

11 Freunde müsst ihr sein, so ja die alte Fußballweisheit. Und 11 Freunde aufm Platz müssen sich einfach mal den Allerwertesten aufreißen, sich am Riemen reißen. Seit Weihnachten ist Krise, mit dem zwischendurch-Lichtblick in den vergangenen Dosenwochen. Und für irgendwen ist die Situation doch nahezu so etwas wie eine Bankrotterklärung. Für die sportliche Leitung, weil der Kader doch nix taugt. Oder für den Trainerstab, der Motivation und Moderation in Krise nicht hinbekommt. Oder für uns Fans und Zuschauer, die einfach doch mit bankturmhohen Erwartungen alle überfordern.

Mit Verlaub. Wir glauben an die Qualität, wir sind nicht im Abstiegskampf weil wir ganz sicher sind, dass wir stressfrei aus der Runde kommen. Alles Phrasen. Genau wie “wir sind gut vorbereitet” oder wir haben den “Manager des Jahres”. Vieles davon ist verpufft, viel zu schnell. Gut, dass es Andere gibt, die sich immer noch dümmer anstellen (a.k.a. Mainz oder Düsseldorf).

Zum Spiel fällt mir nichts ein, mir fehlt auch einfach die Phantasie, wie man jetzt etwas umstellen könnte. Ändert man Taktik oder Namen ändert sich am Ergebnis im Moment einfach nichts. Zu wenig Ballbesitz, zu statisches Spiel, eine Abwehr wie ein Schweizer Käse. Stichwort Käse. Ich habe ja Ko(ch)kolores abgestimmt bekommen. Ergo Ko(ch)koloren wir heute auch das erste Mal.

Korkens Kindertaugliche Blitztomatensoße (KKB)

11 Freunde. Gilt manchmal auch beim Kochen. Ihr braucht deshalb folgende 11 Zutaten:

  • 1 Dose Tomaten, gehackt
  • 1 Packung pürierte Tomaten
  • 3 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 2 TL Basilikum, frisch oder getrocknet
  • 2 TL Oregano, getrocknet
  • 1 ordentliches Stück Butter, ca. 50 g
  • ein Schuss Rotwein
  • 1 TL Gemüsebrühe (Pulver) oder -paste
  • Nudeln nach Wahl

Ihr heizt den Topf ordentlich vor, Zucker rein, karamellisieren lassen. Im richtigen Moment (bevor der Zucker droht zu verbrennen) den Rotwein dazu. Keine Angst, der Zucker wird durch die Abkühlung wieder fest, löst sich dann aber beim gemütlichen Kochen später wieder auf.

Die Tomaten zugeben, ebenso Salz, Pfeffer, Basilikum, Oregano, Gemüsebrühe und die Butter. Wichtig ist die Butter, weil sie ist ein großartiger Geschmacksträger.

Aufkochen, dann auf niedriger Hitze ca. 30 Minuten blubbern lassen. Währenddessen die Nudeln kochen (die Soße reicht locker für eine 2 Erwachsene- und 2 Kinder-Familie).

Fertig und guten Appetit! (Genauso schnell und einfach könnte man ja heute Abend gegen Freiburg… ihr wisst schon.)