#TSVSGE – Berlin 2021

17 Jahre ist es her, da gab es die letzte Bundesliga-Begegnung zwischen München 1860 und unserer Eintracht. 17 Jahre, in denen beide Vereine so ihre wahren Probleme haben sollten, der eine mehr, der andere weniger. Die Eintracht und ihre Berg- und Talfahrt kennen wir alle, die Talfahrt von München 1860 mehr oder weniger auch.

Die Talfahrt mündete im Engagement von Hasan Ismaik, der quasi die Grünwalder Straße regiert und Unmengen Geld investiert, bis jetzt aber ohne wirklich großen Erfolg. Immerhin in Liga 3 dürfen die Löwen wieder ran.

Rudi Bommer, einer, an den ich mich auch bei der Eintracht gerne zurückerinnere, trainierte die Truppe in München auch schon mal. Und irgendwie führt das die Pfade dann im DFB-Pokal heute wieder zusammen.

So in Erinnerungen schwelgend habe ich mir jetzt erst einmal angeschaut, wer damals so auf dem Platz stand bei unserer Eintracht. Nikolov, Wiedener, Bindewald, Puljiz, Cipi, Günther, Lexa, Möller, Chris, Kreuz, Cha. Gute Güte. Was bin ich da froh, im Hier und Jetzt zu sein, da wo unsere Eintracht jetzt so spielt und wie sie das tut. Bei allem Ärger, der da manchmal dabei ist. Damals, ja, da haben wir 1:0 verloren, Foulelfmeter in Minute 90. Auf www.Eintracht-Archiv.de konnte ich dann noch lesen, dass der damalige Präsident der 60er, Karl-Heinz-Wildmoser, zum Spiel sagte: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Frankfurt mit so einem Antifussball in der Bundesliga bleibt.“ – er sollte Recht behalten. Tja.

Also: Nomen est Omen? Mitnichten. Antifussball ist nicht mehr unser Programm, die Mannschaft ist stabil und gefestigt. Sicher, zusätzlich könnte unser Vorteil hier tatsächlich das Thema Geisterspiel sein, denn an der Grünwalder Straße, da würde ordentlich was los sein. Aus der Heimkurve, okay, auch aus der Gästekurve, würden wir denn hin dürfen. Aber ist ja nicht, aus Gründen. Und genau dieses Spiel macht mich da unendlich traurig. Was wäre das eine schöne Auswärtsfahrt geworden, hätte man denn ein Ticket und einen Platz in Zug oder Bus ergattern können.

So bleibt nur eins: Radio, Radio, Radio – zumindest für mich. Heute, um 15.-Wumms!-30 Uhr. Und natürlich eine Mannschaft und ein Trainerteam, was den mutmaßlich unterklassigen Gegner ernstnimmt. Remember the Ulm, not such a long time ago.

Auf geht’s, Eintracht, kämpfen und siegen! Für’s Pokalfinale 2021.

Zu guter Letzt: 6500 Zuschauer gegen Bielefeld im Stadion. Bitte hier entlang: #SGE – Konzept genehmigt.