#SGEVFB – keine Frage

Zurück zum Tagesgeschäft. So oder ähnlich dürfte das derzeitige Motto bei Mannschaft und Betreuerstab lauten. Sichtbar unter anderem daran, dass bei Beginn der Spieltags-Pressekonferenz ganz klar auf die Pressemitteilung der Woche verwiesen wurde und klargestellt wurde, dass keine Fragen zum Thema Bobic (dessen Name aber noch nicht einmal genannt wurde) beantwortet würden.

Gut. Dann konzentrieren wir uns auf das Spiel gegen die Maultäschle-Genießer. Die mit dem Brustring. Tabellenvierter gegen Tabellenzehnter. Drittbeste Offensive gegen viertbeste Offensive. Im Hinspiel gab es ein 2:2 nach 0:2 Pausenrückstand der Eintracht. Eine der für mich drei schlechtesten Halbzeiten, die die Mannschaft diese Saison hingelegt hat. Wenn die Mannschaft den Traum von der Champions-League weiter am Leben erhalten möchte muss dieses Spiel zwingend gewonnen werden. Ohne wenn und aber.

Glücklicherweise sind alle an Bord, lediglich Tuta musste kurz mit dem Training aussetzen. Damit ist die Rückkehr zur gewohnten Erfolgsaufstellung möglich. Und wohl auch wahrscheinlich, wenn ich Adi Hütter gestern in der PK richtig verstanden habe. Also so:

Trapp – Tuta, Hinteregger, N’Dicka – Hasebe, Sow – Durm, Kamada, Younes, Kostic – Silva

Keine Frage ist übrigens auch, dass die Mannschaft jetzt liefern muss. Um einerseits die Blamage von Bremen vergessen zu machen und andererseits zu zeigen, dass sie stabil genug ist, die Turbulenzen rund um die Vereinsführung beiseite zu schieben. Und dann wiederholt sich vielleicht Geschichte. Mit einem Trainer auf Abschiedstour wurden wir 2018 Pokalsieger, vielleicht gelingt ja mit trotz einem Sportvorstand auf Abschiedstour der Einzug in die Champions-League. Möglich ist es. Und ich traue es der Mannschaft zu.

Und dann geht eventuell der, dessen Name nicht mehr genannt werden darf, zu einem Zweitligisten. Schulterzuck.