#SGEM05 – Papierform

Sonntag. Da gilt es. Der erste der letzten drei Schritte, hin in eine goldene Zukunft soll getan werden. Daheim gegen Mainz, das Nicht-Derby des Jahres auf Grund der Tabellensituation. Einen Punkt hinter Wolfsburg, aber auch nur einen Punkt vor dem BVB. In den nächsten drei Spielen entscheidet sich, wer dritter, vierter und fünfter wird.

Wenn man sich das Restprogramm alleine von den Tabellenplätzen der Gegner anschaut, hat die Eintracht erstaunlicherweise das leichteste Stück Arbeit vor sich. Man muss noch gegen Mainz (derzeit Platz 12), Schalke 04 (18.) und den SC Freiburg ran (9.). Ergibt einen Quotienten von glatt 13. Und so sieht das bei den anderen aus den Top-8 aus:

FC Bayern – Gladbach (7.), Freiburg (9.) und Augsburg (13.), macht 9,7
RB Leipzig – BVB (5.), Wolfsburg (3.) und FC Union (8.), macht 5,3
Wolfsburg – FC Union (8.), RB Leipzig (2.) und Mainz (12.), macht 7,3
BVB – RB Leipzig (2.), Mainz 05 (12.) und Leverkusen (6.), macht 6,6
Leverkusen – Bremen (14.), FC Union (8.) und BVB (5.), macht 9,0
Gladbach – FC Bayern (1.), VfB Stuttgart (10.) und Bremen (14.), macht 8,3
FC Union – Wolfsburg (3.), Leverkusen (6.) und RB Leipzig (2.), macht 3,7

Sieht auf dem Papier erstmal gar nicht so verkehrt aus. Ist natürlich nur ein kleines Sandkastenspiel, und sagt erstmal gar nichts über die Ergebnisse aus. Kommt natürlich darauf an, ob eine Mannschaft durch Abstiegskampf oder Trainerwechsel extrem motiviert sein kann wie Mainz, Bremen oder Augsburg, oder ob es Mannschaften vielleicht lockerer angehen lassen, da sie wissen, dass sie ihr Ziel nicht mehr erreichen können, mit Grüßen nach Gelsenkirchen, oder sogar noch Pokalfinale haben wie RB Leipzig, oder, oder, oder.

Im Grunde genommen kommt es ja auf etwas ganz anderes, viel einfacheres an. Die Mannschaft der Eintracht muss alles in die Waagschale werfen um das Ziel Champions-League zu erreichen. Denn wenn die Mannschaft dreimal gewinnt ist Ihr die Teilnahme nicht mehr zu nehmen. So simpel ist das.

Und da ist es gut, dass sich gestern Amin Younes gesund wieder zurück gemeldet hat, denn die Aufstellung mit der Doppelzehn und Silva in vorderster Front könnte gerade gegen Mainz und Schalke, die nun nicht gerade mit Mann:in und Maus:in die Offensive suchen werden, die richtige sein, um die massiven Bollwerke zu knacken. Alles für das große Ziel.