#SGEVFB – Umsetzung Teil 1

Die Länderspielpause ist zu Ende, die erste von insgesamt sechs englischen Wochen bis zur Winterpause steht vor der Tür. Stuttgart, Fenerbahce und Wolfsburg heißen die Gegner der Woche. Und nach zwei Punkten aus den ersten drei Saisonspielen steht das Ziel, einen Dreier zu holen, natürlich ganz oben auf dem Plan.

Die gute Nachricht ist, dass alle Nationalspieler wohlbehalten von Ihren Einsätzen wiedergekommen sind, wobei Rafael Borré erst im Laufe des Freitagabends mit 15 Stunden Flug und 7 Stunden Zeitumstellung in den Beinen in Frankfurt erwartet wurde. Bis auf Rode und Pecar sind auch alle Spieler fit und einsatzbereit. Einsatzbereit und einsatzwillig ist natürlich auch der kurzfristig mit Abwanderungsgedanken beschäftigte Filip Kostic. Und er wird nicht aus dem Kader verbannt, wie Trainer Glasner auf der gestrigen Pressekonferenz ganz deutlich machte. Die Eintracht habe ihn mit einer Strafe belegt und er müsse das Team einladen, womit die Sache dann auch erledigt sei, so der Trainer.

Laut Glasner sind Lammers und Jakic sehr wohl Kandidaten für die Startelf, auch Touré könnte ein Thema sein und bei Hinteregger merkte er an, dass dieser der einzige Spieler mit dreimal 90 Minuten Spielzeit in der Länderspielphase gewesen sei, was ich jetzt so interpretieren würde, dass eine Pause gegen den VfB Stuttgart für ihn nicht völlig ausgeschlossen ist. Übrigens gegen den VfB, der in den letzten Jahren alles andere als ein Lieblingsgegner der SGE war. Zu Hause im Wald stehen drei Siege, zwei Unentschieden und saftige fünf Niederlagen aus den letzten zehn Spielen in den Büchern. In der letzten Saison trennte man sich beide Male Unentschieden (1:1 in Frankfurt und 2:2 in Stuttgart).

Glasner nutze übrigens die gestrige PK auch dazu, Kamada über den grünen Klee zu loben, womit ich mal davon ausgehe, dass sich die Eintracht ungefähr so sortieren wird:

Trapp – Touré, Tuta, N’Dicka, Lenz – Jakic, Sow – Hauge, Kamada, Kostic – Lammers

Diese Elf sollte es schaffen, die im Training auch unter zu Hilfenahme neuester Videotechnologie (Analyse von Szenen aus dem Training direkt am Platz mit den Spielern) erzielten Verbesserungen auf den Platz zu bekommen. In der derzeitigen Situation wäre ein Dreier extrem wichtig, um endlich mal Ruhe reinzubekommen.

(Titelbild: Imago Images)