#SGESCF – der nächste überzeugende Schritt

von UliStein

Und sie haben es wieder getan. Nach der bereits erfolgreich gestalteten Heimpremiere des neuen Coaches gegen Mönchengladbach gewann die glorreiche SGE auch ihren zweiten Auftritt vor heimischem Publikum gegen den SC Freiburg klar mit 2:0 Toren. Getrübt wurde der gelungene Auftritt lediglich von der erneuten Verletzung von Kaua Santos. Der Torwart prallte nach wenigen Sekunden mit dem Freiburger Matanovic zusammen und musste mit Verdacht auf eine Verletzung des rechten Knies ausgetauscht werden.

Schon vor dem Spiel war klar, dass der Trainer erneut eine eher offensive Herangehensweise präferiert, mit Burkardt und Kalimuendo standen zwei Stürmer auf dem Platz, die von einem offensiven Dreiermittelfeld mit Götze, Bahoya und Höjlund gefüttert werden sollten. Zur allgemeinen Überraschung nahm Ritsu Doan ausgerechnet gegen seinen alten Verein das erste Mal in einem Pflichtspiel zunächst auf der Ersatzbank Platz. Larsson gab den Alleinunterhalter auf der Sechserposition, während sich dahinter eine Viererkette mit Brown, Amenda, Koch und Collins formierte, wobei die beiden Außenverteidiger überwiegend seitenverkehrt agierten.

Wie eigentlich immer wenn diese beiden Mannschaften aufeinandertreffen war es ein sehr taktisch geprägtes Spiel, wobei meinem Eindruck nach die Freiburger sehr tief standen und eher passiv agierten. Sicher auch daran abzulesen, dass sie ihren ersten Torabschluss durch Matanovic in der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatten. Die Eintracht hingegen hatte zu dem Zeitpunkt den gegnerischen Keeper schon richtig warmgeschossen, als dieser sich zunächst gegen Brown und im Nachschuss Burkardt und kurze Zeit später gegen Kalimuendo auszeichnen konnte.

Auch in der zweien Hälfte spielten überwiegend die Gastgeber, wobei Grifo in der 48. Minute Zetterer zu einer Glanzparade zwang. Und dann veränderte Albert Riera, wie schon gegen die Bayern, das spiel mit seinen Wechseln. Zunächst brachte er Chaibi und Doan für Höjlund und Götze, was sich schon zwei Zeigerumdrehungen später auszahlte, als eben jener Chaibi nach einer Kombination mit Collins von halblinks ins lange Eck einschoss. Später kamen noch Skhiri für Larsson und Amaimouni für Burkardt, bevor Bahoya mit einem Tor des Monats würdigen Abschluss den 2:0 Endstand markierte. Die Vorlage kam übrigens wieder von Chaibi.

Was bleibt? Das Gefühl, dass dieser Sieg eigentlich nie gefährdet war, dass die Defensive deutlich an Sicherheit gewonnen hat und mehr und mehr klar wird, was Albert Riera spielen lassen möchte. Und man blickt doch einigermaßen erstaunt auf die statistischen Werte, die in nahezu allen Disziplinen einen Vorsprung der Adlerträger zeigen.

Jetzt gilt es zunächst einmal die Daumen zu drücken, dass Santos bald wieder mittuen kann. Und nächsten Sonntag ist der nächste Halt am Millerntor, dort dürfen gern die nächsten drei Punkte eingepackt werden.

Titelbild: Simon Hofmann/Getty Images

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