#BRESGE – Generalprobe maximal verpatzt

von UliStein

Ich weiß nicht, ob es schon jemals eine solche Tracht Prügel für die Eintracht in einem Vorbereitungsspiel gab. Aber man weiß, dass es eine Katastrophe war, wenn die Social-Media-Abteilung der SGE nach dem Spiel so etwas postet.

Puuh. Schluss.
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⏰ 90. | #BRESGE 7:0 | #SGE pic.twitter.com/YD5GVXJcl4

— Eintracht Frankfurt (@Eintracht) August 15, 2026

Erstaunlicherweise kam dieses Desaster so gar nicht mit Ansage, die bisherigen Spiele gegen diverse unterklassige Gegner wirkten eigentlich gar nicht so schlecht. Ein lockerer Aufgalopp eben, dem am Samstag dann die Generalprobe in London gegen den ersten Gegner mit Format folgen sollte. Und diese wurde maximal vergeigt.

In dieser Form, mit diesem Kader und dieser Einstellung ist die Mannschaft absolut nicht konkurrenzfähig. Es fehlt ein sicherer Schlussmann, die Abwehr wirkt planlos und nicht eingespielt, das Mittelfeld entwickelt weder Resilienz gegen die gegnerische Offensive noch kurbelt es das eigene Offensivspiel an und der Sturm hängt in der Luft. Noch etwas? Oh ja. Nach wie vor hat man das Gefühl, es gebe keine Führungsspieler und schon gar keinen Aggressive Leader, so wie es früher ein Hinteregger, ein Abraham, ein Hasebe oder ein Rode waren.

Der Trainer brachte es auf den Punkt:

Das hatte mit der Taktik gar nichts zu tun. Wir waren einfach auch physisch klar unterlegen in Zweikämpfen, Schnelligkeit, Reaktionsschnelligkeit. Da haben wir uns in allen Belangen nicht so angestellt, wie es auf dem Niveau sein muss.

und

Ich glaube, wichtig ist, dass jeder heute gesehen hat, was uns noch fehlt. Und wir werden natürlich alles daransetzen, dass wir den Kader schlussendlich so auf die Beine stellen, dass wir konkurrenzfähig sind.

Und damit ist der Ball wohl ziemlich eindeutig im Spielfeld des Sportvorstands gelandet. man braucht im Tor, in der Abwehr und in der Offensive noch jeweils einen Spieler, der sofort weiterhilft und die Mannschaft verstärkt und stabilisiert. Dreizehn Tage vor dem Ligaauftakt gegen Union Berlin eine durchaus herausfordernde Situation, zumal gleichzeitig noch fünf, sechs Spieler auf der Verkaufsliste stehen.

Es bleibt spannend und herausfordernd.

Titelbild: Eddie Keogh/Getty Images

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