Weiter, und immer weiter.

Irgendwie hatte ich gestern Abend in der S-Bahn diese Zeile im Kopf, untermalt von der Melodie zu ‘Flieger’ von Extrabreit. Klar, im Lied heißt es, ‘schneller, und immer schneller, so wie mirs grad gefällt…’ aber ich denke, weiter, und immer weiter passt deutlich besser zur aktuellen Situation der Eintracht. Das Original ist natürlich auch nicht schlecht…

Nach einer wirklich hochklassigen ersten Halbzeit und einer, nun, lasst es mich so sagen, eher nicht so zielgerichteten, zweiten Halbzeit steht die Eintracht mit mehr als einem Bein in der Runde der letzten 32 in der UEFA Europa League. Und mit etwas mehr Glück, und teilweise auch etwas mannschaftsdienlicherem Spiel, ich sage nur, Ante Ich-möchte-das-Tor-selber-machen, hätte es noch deutlich höher als 2:0 ausgehen können.

Schwamm drüber. Halt, zwei Sachen noch. Natürlich, die Choreografie der besten Fans der Welt war mal wieder sensationell, ich habe hier mal zwei Bilder aus ‘unserer’ Perspektive eingefügt, mit Dank an Mike.

Und dann, ein Gefühl. Ich habe mir gestern Mitte der ersten Hälfte, als Apollon minutenlang nicht aus der eigenen Hälfte kam, gedacht, so muss sich ein Bayern-Kunde fühlen. Die Mannschaft ist drückend überlegen, Du sitzt da oben und weißt, dass es irgendwann beim Gegner einschlagen wird. Und auch, wenn Du das Stadion wenige Minuten vor Spielende verlässt, Du weißt, sie gewinnen. Momentan eine total neue Erfahrung, ich bin mir noch nicht sicher, ob mir das auf Dauer gefällt.

Und jetzt? Sonntag geht es nach Nürnberg, eine gewisse Rotation ist wieder zu erwarten. Trapp für Rönnow, Torró für Fernandes. Und dann muss man natürlich abwarten, was mit Abraham und vor allem da Costa ist. Denn gerade letzterer ist auf Dauer halt einfach unersetzlich. Warten wir einfach ab.

Und genießen die Zeit.