#SGEBSC, Spitze gegen Graue Maus?

Der Samstag steht vor der Tür, Hertha BSC steht vor der Tür. Vor Jahresfrist ebenso wie dieses Jahr am 31. Spieltag, ebenfalls zuhause. 0:3, das war das nüchterne Ergebnis. Und das Saisonende in der Liga lief weniger schön und wurde dann doch durch den DFB-Pokalsieg gekrönt.

Dieses Jahr soll das anders werden. Zumindest wünsche ich mir das. Boah, diese Pilzliga, was wär das für ein Ding. Für mich was ganz was Neues, wie für eigentlich (fast) alle.  

Und am Samstag wird ohnehin alles anders. Mein Großer, der wird bald 5, wird seinen ersten Pflichtspielbesuch im Stadion erleben. Seit Wochen nervt er „Ich will mal mit, Papi!“, jetzt ist es soweit. Er kennt das, von einem Freundschaftsspiel und der Saisoneröffnung. Aber eben nicht im „Kampfbetrieb“. Könnt ihr euch alle im Ansatz vorstellen, wie nervös ich schon jetzt bin? Wegen des Spiels und eben dieser, auch für mich, neuen Situation?

Berlin also. Für die es um nichts mehr geht außer um Fernsehgeld in der Tabelle, nicht hoch, nicht runter. Graue Maus, Stand jetzt. Früher hätte ich noch gesagt, das ist für unsere Eintracht eher ein Fluch als ein Segen. Aber jetzt, wo die Mannschaft in solchen Momenten doch wieder und wieder positive Überraschungen im Nikolausi-Osterhasi-Sack hat? Das wird schon klappen, ich bin zuversichtlich.

Und das Team? Falette ist mir nach wie vor zu fahrig, mal gut, mal zu hibbelisch, ich wünsche mir deshalb Hinteregger zurück. Und vorne? Ich tippe da auf Gaciniovic mit 2 aus 3 der Herren Rebic, Jovic und Paciencia. Der Rest? Wie gehabt.

Wir, also ihr und der korken und sein Rumpelfips, wir sehen uns dann also vielleicht im Stadion. Statt Bier und Worscht sicherlich mit Fanta und Pommes. Was tut man nicht alles für den Club und den Nachwuchs. Und wenn ich so an meinem normalen Platz denke, (Gude, Bembelkopp!), da sitzt eben einer, der heute noch, selbst im Mittelalter Woche für Woche mit seinem alten Herrn die Eintracht schaut. Kann es schöner sein? Ich glaube nicht.

2 Kommentare

  1. Sehr schön korken. Der richtige Grottenkick, um deinen Filius mit dem Eintracht-Virus zu infizieren. Zufällig (mein letztes Livespiel war gegen Porto) habe ich gestern mit meinem Großen, den ich vor ca. 20 Jahren erfolgreich mit einem ähnlich nervigen Unentschieden sozialisiert habe, auch mal wieder zusammen im Waldstadion gesessen. Es ist schon etwas besonderes, wenn die Eintracht für ein nicht weihnachtliches familiäres Zusammentreffen verantwortlich zeichnet.
    Das Spiel, geschenkt. Wie sich aber mittlerweile zeigt, hat sich der Abstand auf die ärgsten Verfolger gar vergrößert. Wenn ich eins in dieser wunderbaren Saison zu lernen bereit bin, dann, dass ich nicht zu früh all die negativ belasteten Vorerfahrungen meines bisherigen Fandaseins als quasi Gesetz zur Anwendung bringen darf. Irgend etwas ist momentan anders.
    Und die Spieler? Müde, Versagensdruck oder was auch immer, wenn sie CL spielen wollen, müssen sie zeigen, dass sie Champs sind. Der Druck ist da einfach Begleiterscheinung. Auch für uns Fans.
    Von mir aus nachhaltig gerne mehr davon.

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