#LEVSGE – Streichresultat

In diversen Sportarten gibt es sie. Die Streichresultate. Das bedeutet, dass man ein oder mehrere sehr schlechte Ergebnisse aus seiner Ergebnisliste tilgen kann, diese also nicht zur Meisterschaftswertung beispielsweise gezählt werden. Und bezogen auf das heutige Spiel, würde ich mir wünschen, dass es diese Einrichtung auch im Fußball gäbe.

Denn das, was da heute in Leverkusen passiert ist, das hätte ich der Eintracht 2019 gar nicht mehr zugetraut. Ich hatte geglaubt, oder zumindest gehofft, dass die Mannschaft weiter bzw. der Kader breiter sei. Aber Pustekuchen.

Adi Hütter brachte mit N’Dicka, Willems, Toure und Rebic vier neue gegenüber dem letzten Donnerstag. Und während sich Rebic als absoluter Stammspieler und N’Dicka zumindest größtenteils immer im Kader befanden und ihre Einsatzzeiten hatten, war das für die beiden anderen eine Chance zur Bewährung. Und während Toure zumindest nicht negativ hervorstach zeigte Willems mal wieder, warum man ihn nicht bringen kann wenn es um die Wurst geht. Bei ihm langt es einfach nicht, wobei ich nicht weiß, ob das nicht ausschließlich eine Kopf- bzw. Konzentrationssache ist.

Um es kurz zu machen: ich hätte früher gewechselt, spätestens als es nach 15 Minuten 1:3 stand. Denn mit Gacinovic und Jovic wurde es zumindest erträglicher, wobei Leverkusen natürlich auch mindestens einen Gang runter geschaltet hatte. Egal. Am Ende steht ein 1:6, was natürlich Gift für unsere Tordifferenz ist und die Chancen auf die Champions-League nicht gerade erhöht hat.

Jetzt heißt es Wunden lecken, nach London fliegen und sehen, was man dort reißen kann. Und ich bin mir sicher, dass da wieder eine ganz andere Mannschaft auf dem Feld stehen wird.

Und dann kommt das Derby Heimspiel gegen den Karnevalsverein, das nun spätestens nach dem heutigen Desaster gewonnen werden muss. Punkt.

PS: Äußerungen über die Reaktionen einiger Fans im Netz schenke ich mir.