#bscSGE – Konzentration bitte

Nach dem Spiel am Mittwoch, Motto Raus mit Applaus, geht es nun wieder zum Tagesgeschäft. Bundesliga. Auswärts in Berlin gegen die Alte Dame von der Spree. Im Hinspiel gab es ein 2:2, am Ende glücklich für die Hertha. Gewonnen wurde in Berlin das letzte Mal 2017, damals schoss der Prince das entscheidende Tor. Der erste seiner zwei Berliner Momente in der Saison.

Von der damaligen Herrlichkeit sind wir derzeit weit entfernt; das lässt sich alleine damit illustrieren, dass die Eintracht nach dem Spiel 2017 (am 14. Spieltag!) mit 15 Punkten auswärts bereits zwei mehr geholt hatte als nach dem 30. Spieltag der aktuellen Saison. Das kann und sollte sich heute ändern.

Und was muss man dazu tun, dass es sich ändert? Vorne immer ein Tor mehr als der Gegner schießen. Und wie stellt man das sicher? Indem man hinten am besten gar kein Tor rein lässt, damit ein Tor zum gewinnen langt. Plattitüden? Sicher. Aber wenn ich mir die Abwehrleistungen der letzten Spiele so ansehe, nicht ganz unberechtigt.

Also bitte. Dreierkette mit Abraham, Hasebe und Hinteregger, koan Ilsanker, please. Da Costa über rechts für Touré, links natürlich wieder der jetzt total ausgeruhte Kostic. Kohr und Sow (Rode ist ja leider gesperrt), davor Gacinovic, Kamada und Silva. So würde ich versuchen, die Trainer-verschleißenden Berliner zu knacken.

Und dann noch ein ganz großer Geheimtipp, ich hoffe Adi und die Truppe lesen hier mit: 90 plus X Minuten Konzentration helfen ungemein, einen Erfolg zu erzielen. Verschlafene Anfangsphasen, Halbzeiten oder ähnliches sind nicht hilfreich und haben wir diese Saison schon zur Genüge gesehen.

Wobei, gegen einen Erfolg spricht, dass Labbadia in elf Begegnungen mit der Eintracht als Trainer noch nie verloren hat. Dieser nicht so lustige Fakt wurde geklaut beim Kicker.

Aber Serien sind dazu da, gebrochen zu werden und da war der Adi bisher ja so un-erfolgreich nicht.

Habe fertig.