Arbeitssieg #SGEFCA und der Entspannungsmodus

Welch Abend. Eintracht im TV, Fußball 2000 auf dem Tablet, Twitter und WhatsApp in der Hand. Ausreichend Schnaps und Kaltgetränke bereitgestellt. Und eine Eintracht auf dem Platz, mit Hinti für Ilsanker und Chandler für Durm, sonst unverändert.

10 Minuten Druckfußball, Augsburg mit Angst eingeigelt mit einer gefühlten 5er, eher 9er-Kette. Sie nagelten sich hintenrum zu. Und warteten ab. 10 Minuten später dann dachten sich die Gäste aber, hey, jetzt haben wir kapiert was ihr macht und setzten zu einer wundervollen Druckphase an. Und, Hand aufs Herz, da sahen wir dann eine Zeit lang ganz schön alt aus. Außer beim Ballbesitz, das war gut. Aber der Rest war schwierig.

Hinti rappelte dann in Höhe der Mittellinie nicht weit weg von der Halbzeitpause mit erhobener Fußsohle in einen Augsburger. Um ehrlich zu sein, da kann man auch rot geben, deshalb fällt das für mich in die Kategorie: Glück gehabt.

Und Karma, die alte Arbeitsbitch, die war dann bei Hinti: was für ein starker Kopfball nach einer umso stärkeren Flanke von Kamada und ZACK – 1:0, mehr oder weniger pünktlich zur Halbzeitpause. Uff, durchatmen.

Hinti durfte dann in der Kabine bleiben. Weil er für mich eben stark gelb-rot gefährdet war, die richtige Entscheidung. Welch Glück, dass wir Hasebe noch haben der das gut auffangen kann. Tat er auch in Halbzeit 2.

Halbzeit 2, die übrigens, unumwunden, die wirklich deutlich bessere und gute Halbzeit war. Das 1:0 löste Gedanken und Sorgen, den Eindruck konnte man gewinnen. Es dauerte dann ganze 13 Minuten bis Kostic eine ebenso großartige Zuckerflanke auf Silva brachte, der ebenso großartig einköpfte. Spiel gelaufen. Augsburg zerstört.

Minute 72 aber kam noch. Tuta mit der (für mich!) Schulter am Ball, VAR sagt: gugg mal an, er guggt, klarer Elfmeter. WHAT? So der korken. Und Karma, diese alte Arbeitsbitch, zum 2. Mal: Elfmeter locker lässig übers Tor bugsiert. Danke dafür! Und damit war das Spiel noch mal gelaufen. Augsburg nochmal zerstört.

Und ich atme wieder, herzhaft, und ignorierere Hütter. Damit kann ich gut das Fußballjahr abschließen. Hoffe ich. Und am Samstag Abend ist dann gefühlt das 25-Mio.-Euro-Spiel gegen Leverkusen. Bis dahin: Entspannungsmodus.

Was bleibt für heute, in Summe kurz und knapp? Die Superleague zerfällt nach nicht mal 48 Stunden (yeah!), Schalke steigt endgültig ab (bleibt sauber, man muss euch nicht leiden können, aber Feste haben wir genug zusammen-gegeneinander gefeiert). Und ein Arbeitssieg mit 2:0, der die Sorgen in den Köpfen klein gemacht oder vertrieben hat. Und der Rückenwind für die nächsten letzten Spiele gibt. Das nutzen wir jetzt!

Ein Kommentar

  1. Klar. Arbeitssieg. Aber man kann es nicht oft genug sagen – solche Spiele wie gestern, die haben wir noch unter Kovac und zu Beginn der Periode mit Adi Hütter nur zu gern verloren.

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