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  1. Nachdem der erste Schock überwunden ist, sehe ich die Situation etwas gelassener. So oder so, und ganz unabhängig vom Schalke-Spiel, ist die Eintracht am Ende einer Entwicklungsphase angekommen. Das Spielsystem ist mittlerweile entschlüsselt, die Gegenmassnahmen klar, und offenbar ist Hütter entweder nicht in der Lage oder nicht willens, sein Konzept zu ändern. Auch ich (ohne Trainerdiplom) könnte den «Matchplan» der gegnerischen Mannschaft aufstellen, speziell wenn es sich nicht um einen Hochkaräter handelt, der andere Möglichkeiten hat. Kurz zusammengefasst: Dichter Abwehrriegel, tief in der eigenen Hälfte stehen, speziell die rechte Seite doppelt besetzen, damit Kostic keinen Platz hat für seine Flankenläufe, auf der anderen Seite droht weniger Gefahr. Dann auf einen Ballverlust der Eintracht warten und in den freien Raum, den die Eintracht regelmässig grosszügig anbietet, kontern. Das ist schon alles, und wie wir in der jüngsten Vergangenheit gesehen haben, ziemlich erfolgversprechend. Lediglich Silva kann man so nicht ganz ausschalten, der ist individuell einfach zu gut.
    Das heisst, Hütter ist mit seinem Latein ohnehin am Ende, und er weiss das. Deshalb auch seine 3-Jahrespläne, danach greifen seine Ideen nicht mehr und die besten Spieler, die sich zuvor ins Rampenlicht stellen konnten, stehen vor dem Absprung. Mit anderen Worten: Hütter hat ein Ablauf-Datum, und das ist seit kurzem erreicht. Dann ist ein Neuanfang nicht zu umgehen, und dies geschieht am besten mit neuem Personal und frischen Ideen.
    Aber dank Hütter (und auch Bobic), durften wir tolle Spiele erleben und hatten wir viele schöne Erlebnisse. Denken wir doch lieber daran. Don’t be sad because it’s over. Be happy because it happened.

  2. „Don’t be sad because it’s over. Be happy because it happened.“
    I am happy because it’s (nearly) over! Das Dargebote kann man sich einfach nicht mehr länger geben und bei mir ist der Schock auch heute nicht überwunden.

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