#SGE – Vergangenheit und Zukunft

Und dann war das gestern wieder mal ein Tag, an dem sich einige Dinge mehr oder minder geklärt haben. Konkret geht es dabei um die Personalien Amin Younes und Filip Kostic. Die beiden Profis, die einer (Kostic) bzw. vielen (Younes) Trainingseinheiten ferngeblieben sind.

Zur Causa des ehemaligen deutschen Nationalspielers gab es gestern ein vielsagenden Tweet der Eintracht, den man mit Fug und Recht so interpretieren kann, dass dieser Spieler unter keinen Umständen noch eine wie auch immer geartete Zukunft unterm Adler hat und es daher nur noch die Frage ist, ob Wechsel oder Abfindung. In einigen Gegenden, zum Beispiel Saudi-Arabien, sind die Wechselfenster ja noch offen und es wäre wahrscheinlich für die Eintracht finanziell weniger schmerzhaft, wenn sich noch ein neuer Verein findet, als den ob seines Auftretens und Agierens untragbar gewordenen Spieler auch noch abfinden zu müssen. Die Frage ist natürlich, ob der Spieler so kooperationsbereit ist.

Kurz: weg mit Schaden. Es nervt zwar maßlos, dass man so einen hochveranlagten Spieler verliert, aber manches geht halt einfach nicht. Bis zum Hals Weltklasse, oberhalb Kreisklasse, wie schon Otto Rehhagel in anderem Zusammenhang sagte.

Anders, zum Glück ganz anders, stellt sich die Sache beim anderen zwischenzeitlichen Sorgenkind, dem Unterschiedsspieler und aktuellen serbischen Nationalspieler Filip Kostic dar. Von ihm erschien gestern auf Instagram, hier wiedergegeben via Twitter, eine Entschuldigung, die ich für durchaus glaubwürdig halte.

Klingt für mich wie ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn da sicher noch Gespräche folgen werden und müssen. Ich denke allerdings, dass wir ihn in Kürze wieder im Trikot der glorreichen SGE sehen werden und er dann noch viele Flanken schlagen wird, vielleicht auch für Kollegen Lammers? Für mich tut es eine Geldstrafe, warum sollte man sich selber schwächen und den besten Vorbereiter für eins oder mehrere Spiele auf die Tribüne setzen?

Eins noch – liebe Sportbild-Redaktion: Ihr solltet dringend den Alkoholkonsum während der Arbeit reduzieren, denn anders ist die Forderung Filip Kostic fristlos zu kündigen, für mich nicht zu erklären. Daher an dieser Stelle nur ein zünftiges #haltdieFresseBild

Habe die Ehre.

(Titelbild Imago Images)

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