#BMGSGE – What the fuck?

What the fuck? Lesende, wir haben in Mönchengladbach gewonnen! Und trotz des knappen 3:2 und echt harten 20 Minuten muss ich konstatieren: und wie!

What the fuck? Herr Schiedsrichter, sie waren ja etwas indisponiert. Etwas neben der Spur. Überfordert. Ich hoffe und wünsche mir nicht, dass Sie immer so drauf sind. Gelb-Rot gegen Tuta, zweimal taktisch, ja fein, ist so. Elfmeter für Mönchengladbach? Kann man geben. Dass der Gladbacher den sterbenden Schwan mimt, obwohl er auf der Gegenseite des Eintrachtlers selbst und zwar in Gegenrichtung eingefädelt hatte, geschenkt. Bei da Costas Foul mit hohem Bein hielt ich kurz die Luft an, ich hätte Ihnen da ohne weiteres glatt Rot zugetraut. Dann kam da noch das Foul an Lenz. Was als Foul für Mönchengladbach mit gelb für Lenz bewertet wird. Und ein doppelter Tritt von Plea, für mich eine klare Tätlichkeit, wird nicht bewertet. Collinas Erben lehrten mich auf Twitter: das passiert nur bei Brutalität und wenn schmerzhafte Gegenden (Unterleib) oder verletzungsanfällige Gegenden (bspw. Achillessehne) getroffen werden. Das geht dann nicht an Sie, sondern an die Regelersteller. Zwei Tritte. Zwei. Kann man da eine Anzeige wegen versuchter und vorsätzlicher gefährlicher Körperverletzung stellen? Anwaltsbubble anyone?

What the fuck? Da kommst du ins Spiel, zauberst 5 Minuten Fußball, dann kriegst du ein saublödes Gegentor zum 0:1 und ich brummelte vor mich hin. Angezogen war die Eintracht-Handbremse, nach dem Spiel kann ich das für mich nur so interpretieren: Konditiontssteuerung, abwarten, ärgern, die Gladbacher, die kriegen wir.

What the fuck? Dumm war, dass dieses Tor trotzdem erstmal so wirkte, als würden sich unsere Mannen verunsichern lassen. Aber irgendwie wirkten sie da doch sehr konzentriert bei, mit der logischen Konsequenz des Ausgleichs, ein Wirkungstreffer, quasi mit dem Halbzeitpfiff.

What the fuck? Das Topspiel um 18.30 Uhr bescherte mir einen Sehausfall zwischen Minute 40 und 55. Kinder, mit ins Bett bringen und so, viele von euch kennen das. Was hab ich also verpasst? Genau, das 1:1. Und den Elfmeter. In der Nachschau dachte ich mir zum Elfmeter, eija gut, dumm gelaufen, siehe oben. Und gleichauf sagte ich zu meinen WhatsApp-Kumpels: so ein blöder Elfmeter, passt, dann läufts wie gegen Leverkusen.

What the fuck? Komme ich also zurück zum Fernseher, sehe das 2:2, las das vom Elfmeter, und WUMM steht es 3:2. Was für Mentalitätsmonster auf dem Platz. Was für eine Einheit. Anders kann man das nicht mehr umschreiben.

What the fuck? Die nachfolgende Sturm- und Drangphase, da hätten man ja gerne das 4. oder 5. Tor machen müssen. Machten wir aber nicht.

What the fuck? Gelb-Rot. Ja. Taktisch. In Ordnung. 20 Minuten in Unterzahl. Und was mich da durchaus verwirrte: wenn wir gegen 10 spielen, dann spielen wir gefühlt immer 11 gegen 12. Spielen wir mit 10, dann spielen wir gefühlt 8 gegen 11. Massives Einmauern, mit allen Körperteilen Bälle raushauen, so liefen die letzten 20 Minuten.

What the fuck? Trapp! Alter! Du bist ja sowas von in Form! Kein weiteres Wort nötig.

What the fuck? Was hat sich unsere SGE gemausert. Alle Glasner-Kritiker, inklusive mir, sind wohl belehrt. Das System läuft an. Taktische Umstellungen im Spiel, angepasst an den Gegner, eingespielte Spielzüge und Ecken, Ideen zum Knacken von harten Nüssen, ich beginne es zu lieben.

What the fuck? Jetzt kommt Mainz. Das wird nochmal ne andere Nummer.

(Titelbild: Getty Images)

Ein Kommentar

  1. Alles gut, wir spielen das was Glasner aus der Truppe gemacht hat, nicht mehr und nicht weniger und das ist den Umständen entsprechend SEHR GUT ❗👌🥇
    ALSO…..LET,S GO SGE….😘🔝⬆️⬆️

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