#SGEFCB – 0 Punkte aufwärts

0 Punkte aufwärts. Stabil ist sie, unsere SGE. In vielerlei Hinsicht. Das Ganze schon vor Spielbeginn, als ein bedrücktes Schweigen das mit 25000 Zuschauern ausverkaufte Stadion ganz schön anmutig wirken ließ. Rot war es nicht, das Stadion. Es war bewusst und richtig gelb-blau gefärbt. Und im Titelfoto des Beitrages seht ihr die Botschaft, die die Eintracht ins Stadion brachte. „Stop it, Putin!“. Nichts hinzuzufügen. Auch wenn wir hier im Blog eigentlich nicht politisch sein wollen, so lässt es sich nicht verhindern. Stabil ist sie, unsere SGE. Auch politisch. Danke dafür. Ich habe nichts hinzuzufügen. Außer dem üblichen Phrasenschweinsatz: so unwichtig kann Fußball manchmal sein.

Unwichtig war der Fußball aber für mich ohnehin. Jahr für Jahr erzähle ich, dass man gegen die Bayern einfach nur gewinnen kann. Und wenn man das denn tut, dann kostet man das aus, und wenn eben nicht, dann tut es auch nicht weh. Nein, es tat auch gestern nicht wirklich weh.

Die SGE kam mit einer massiven 5er-Kette in der Defensivbewegung auf den Platz mit Lenz, Ndicka, Hinteregger, Tuta und da Costa. Davor dann Sow und Hrustic. Und als Offensive Kostic, Lindström und Knauff. So ganz ohne Stürmer.

Es lief die ersten fünf Minuten nicht gut, das kann man glaube ich sagen. Die Bayern drückend überlegen. Aber dann kam die SGE ins Spiel, sie verstand es, die Bayern mit ihrer Defensive durchaus zu beeindrucken und wenn es einmal schnell nach vorne ging, dann sah das alles so schlecht nicht aus. Hätte Kostic nach gut 15 Minuten das Ding versenkt, well… unser Problem der Chancenverwertung, mal wieder.

Aber nochmal. Es sind die Bayern, da ist es für mich auch entschuldbar, dass Tuta beim 0:1 durch Sané schlichtweg schlecht aussah. Das kann passieren. Das Trapp nach einer Gesichtsglanzparade kurz vor der Halbzeit überhaupt noch spielen konnte grenzt für mich fast an ein Wunder, umso mehr Respekt wieder einmal vor seiner kompletten Leistung. Und Hinteregger möchte ich auch loben, er stabilisiert sich in meinen Augen wieder und das ist gut und wichtig. Für ihn persönlich sehr und für die SGE natürlich auch.

Ich mag nicht um den heißen Brei rumreden. Faktisch müssen wir am Samstag in Berlin liefern. Dann können wir emotional Energie tanken wenn wir bei Betis antreten und dann müssen wir gegen Bochum liefern. Ohne wenn und aber. Ich glaube zwar nicht, dass es nach unten eng wird, die stellen sich ja alle einfach viel zu blöd an diese Saison, der sicher ist sicher.

Oliver Glasner sagte nach dem Spiel er habe das Gefühl, die Talsohle sei durchschritten. Schön wäre es. Ich wünsche euch da draußen eine schöne Woche. Sucht euch schöne Gedanken, die kann man immer gebrauchen.

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