Um elf am gestrigen Donnerstag gab Jürgen Klopp seinen Kader für die Spiele in der UEFA Nations-League bekannt. Drei Eintrachtler sind mit dabei, Noah Atubolu, Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib. So weit, so gut. Um 13:30 Uhr lud die Eintracht zur Spieltags-Pressekonferenz mit Cheftrainer Adi Hütter. Vorher was schon die Meldung gekommen, dass sich Jeremiaha Maluze eine Oberschenkelverletzung zugezogen habe und „bis auf weiteres“ ausfalle.
Damit war klar, womit sich die Fragen der anwesenden Journalisten mindestens zum Teil beschäftigen würden. Sieht Hütter einen Backup oder wechselt er wieder zurück zur Viererkette, nachdem die Umstellung auf Dreierkette sicher einen Gutteil zum überzeugend errungenen Auswärtssieg in Mainz beigetragen hatte? Natürlich gab es darauf keine konkrete Antwort, aber ich würde nach seinen Worten vermuten, dass er starke Zweifel hat, ob es für Nnamdi Collins nicht noch zu früh ist und er dann wohl die Viererkette hervorholen müsste.
Ich persönlich fände es schade und würde mit Dreierkette starten und Collins so lange spielen lassen so lang die Füße tragen. Aber das bin nur ich. Ansonsten hat Hütter die volle Kapelle zur Verfügung, auch Knauff und der unter der Woche malade Doan sind an Bord. Sollte Hütter mit Dreierkette beginnen und der einzige Stürmer hieße Burkardt hätte das den ungewöhnlichen Effekt, dass der frisch nominierte Ebnoutalib auf der Bank Platz nehmen müsste. Aber ich bin mir sicher, der Junge würde das verkraften.
Ich hoffe auf die bis auf Maluze identische Startaufstellung und dann wird man sehen, was gegen erstklassig gestartete Freiburger so rauskommt. Wobei – die Bilanz der beiden Mannschaften in den letzten Jahren spricht eindeutig für die glorreiche SGE. In den letzten acht Duellen in der Liga gewann die Eintracht vier Mal und es gab vier Unentschieden. Das darf gern so weitergehen.
Ich tippe ein spannendes 3:2.
Beitragsbild: Christof Koepsel/Getty Images