#BVBSGE – Das Ende der Serien

von UliStein

Die Kernaussage von Adi Hütter bei der Pressekonferenz gestern war kurz und bündig: „Wir haben 1:0 gegen Köln gewonnen. Daher muss ich nicht viel verändern, aber es wird Veränderungen geben.“ Denn das Ziel ist klar. Der erste Auswärtssieg in Dortmund seit dem 3. April 2021. Damals gewann die glorreiche SGE – übrigens auch unter Hütter – 2:1 nach einem Eigentor von Nico Schulz und einem sensationellen Kopfballtreffer von André Silva nach Flanke von Filip Kostic. Also lautet die Aufgabe für den Übungsleiter wie schon am dritten Spieltag in Mainz, die schwarze Serie zu beenden und drei Punkte in den Bus zu laden.

Dabei kann der Trainer nach eigenen Worten aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Malik Pimpong ist fraglich, der gestern im Training leichte Oberschenkelprobleme hatte. Auch der zuletzt ausgewechselte Nnamdi Collins sei topfit und eine Option für die Startelf. Und tatsächlich kann ich mir vorstellen, dass Collins eine Bewährungschance bekommt, die Viererkette also in unveränderter Form gegenüber dem Spiel gegen Köln antritt.

Vorn kann ich mir hingegen eine leichte System- und Personalrochade vorstellen. Mit Aseko für Chaibi, der seine Chance gegen Köln nicht wirklich nutzen konnte, und Uzun für Burkardt, der in den letzten Spielen etwas schwächelte, vermute ich die Umstellung auf ein 4-2-3-1, dass in der Rückwärtsbewegung auch durchaus mal zu einem 4-3-2-1 werden könnte.

Der Gegner kommt zwar mit einem Erfolgserlebnis aus der Champions-League zurück, hatte aber alleine diese Woche auch über 8000 Reisekilometer und nun bereits vier Pflichtspiele mehr mit Supercup und Europapokal bestritten. Und dazu fehlen Niko Kovac mit Emre Can, Konstantinos Karetsas und Giannis Konstantelias wichtige Spieler, womit die sicher notwendige Rotation erschwert wird. Nichtsdestotrotz hat der BVB natürlich immer noch einen erstklassigen Kader und ist ganz sicher der Favorit.

Aber man weiß ja nie. Die Diva kommt ins Westfalenstadion. Und wenn es die Adlerträger schaffen, sich von der ersten bis zur letzten Minute reinzuwerfen und alles aus sich rauszuholen, dann, ja dann dürfte es möglich sein, die nächste schwarze Auswärtsserie zu beenden.

Titelbild: Alex Grimm/Getty Images

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