#HSVSGE – ein Sieg muss her. Ohne Frage.

von UliStein

Pokalspiel. Dienstag 18 Uhr im Hamburger Volksparkstadion. Unter Flutlicht. Das vierte Aufeinandertreffen der beiden Traditionsmannschaften in diesem Wettbewerb. Alle bisherigen Begegnungen fanden in Frankfurt statt und endeten mit einem Sieg der Hessen. Das darf und sollte aus Sicht der Eintracht auch so bleiben, um einen positiven Flow zu generieren.

Beide Teams hatten am Wochenende eine 0:1 Niederlage auswärts zu verkraften, wobei die Frankfurter immerhin in Dortmund verloren während die Hamburger eine herbe Schlappe gegen den Aufsteiger Paderborn hinnehmen mussten. Während nun Adi Hütter in Hamburg aus dem vollen schöpfen kann beklagt der HSV durchaus namhafte Ausfälle. Mit Capaldo, Torunarigha, Remberg, Nadir, Vieira und Poulsen fehlen sechs Spieler, die in den letzten Wochen regelmäßig zur Startelf zählten. Sicherlich auf dem Papier ein Vorteil für die SGE. Aber was heißt das schon bei einem Pokalspiel.

Vielleicht wird es ja wieder ein so torreiches Aufeinandertreffen wie beim letzten Pokalspiel in der zweiten Runde (!) des DFB-Pokals 2010/11, als für die Eintracht Caio, Gekas (2) und Altintop trafen. Der herausragende Torschütze war jedoch der Hamburger Petric, der zweimal für seine Farben und einmal ins eigene Tor traf. Endergebnis damals 5:2. Nehme ich heute Abend gerne wieder.

In der Pressekonferenz sprach Adi Hütter von der zu erwartenden Rotation, über deren Umfang er sich aber natürlich in Schweigen hüllte. Ich vermute, dass die Viererkette wieder mit Collins, Koch, Brassier und Baum, dem Hütter sein bisher bestes Spiel assistierte, startet. Davor dann wahrscheinlich wieder Aseko und Onyedika. Da nach wie vor nur zwei Stürmer zur Verfügung stehen gehe ich davon aus, dass Burkardt oder Ebnoutalib starten werden und sich dahinter eine Dreierreihe im Mittelfeld formieren wird, die wohl aus Uzun, Doan und Götze bestehen wird.

Es gilt den Hamburgern im eigenen Stadion den Schneid abzukaufen und auch die offensichtliche Schwäche auszunutzen, da die Jungs mit der Raute auf der Brust das Team sind, das am wenigsten läuft. Im Durchschnitt mit 115,0 km nochmal 3,1 km weniger als die auch nicht als Laufwunder auffälligen Frankfurter. Außerdem sind die Hamburger meiner Beobachtung nach mit einer gesunden Härte ziemlich leicht aus dem Konzept zu bringen. Sollte man zumindest versuchen.

Geleitet wird das ganze übrigens von Tonias Stieler, der zuletzt schon das Spiel in der Hinrunde 2025/26 in Hamburg pfiff. Endergebnis 1:1. Zumindest das wird sich nicht wiederholen.

Wir hoffen auf ein schönes Spiel, nehmen aber auch gern einen dreckigen Sieg. Denn die Zimmer in Berlin sind gebucht.

Titelbild: Alex Grimm/Getty Images

Schreibe einen Kommentar

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner