Vorschau: Sicherer Heimsieg gegen Dortmund

Ich spare mir taktische Diskurse, denn die Situation ist eindeutig: Dortmund ist heuer so klar schlagbar, dass alles andere als ein sicherer Sieg der Eintracht auf Betrug zurückzuführen wäre. So einfach ist das.

Ein albernes Unentschieden in der so genannten Championsleage gegen Aperol Nikosia ist eine Schande. Beinahe schon eine nationale. Auch vor einer Woche brachten die Mannen in den gelben Jerseys ausgerechnet gegen die doofen Dosen aus der Zone nichts, aber auch gar nichts hin. Verloren! Mag sein, dass einst eine Kette glücklicher Fügungen die Trümmertruppe aus Dortmund an die Tabellenspitze gespült haben mag – das ist jetzt vorbei.

Zudem ist der in der ohnehin gurkigen Innenverteidigung zumindest leidlich herausragende Sokratis gesperrt. HA! Deren Torwächter ist dergestalt schwach, daß über den Einsatz des rüstigen Weidenfeller spekuliert wird. Sie werden sehen, was sie davon haben.

Dagegen die Eintracht: Souveräne Siege gegen Hannover und Stuttgart. Deswegen souverän, weil man im Stile einer Spitzenmannschaft den Sack – wie es sich gehört – in aller Ruhe kurz vor Schluss zugemacht hat. Batsch. Haller kommt in Schwung, schießt jetzt wöchentlich Tore und die ersten Scheichs versetzen schon ihre Ölfelder, um die unfassbare Ablösesumme zahlen zu können. Rebic ist der nächste Torgarant. Mit Slobodan Medojevic und Jonathan de Guzman stehen höchstwahrscheinlich wieder Alternativen im Mittelfeld zur Verfügung, obwohl wir die ja eigentlich gar nicht brauchen, da WIR wegen mir wieder mit der identischen Aufstellung antreten können wie bei der Gala zu Hannover. Eventuell mit Willi anstatt Tawatha. Wer dann zum Schaulaufen im letzten Spieldrittel zur Verwaltung des sicheren Vorsprungs eingewechselt wird, möge die Chronisten interessieren.

Ich persönlich erlebe nach diversen lästigen Terminen an den anderen Spieltagen endlich mein erstes völlig entspanntes Heimspiel der Saison, ohne irgendwelche Termine davor, danach oder gar dazwischen. Was sind das für wundervolle Tage, an denen man im Morgengrauen freudig erregt aufwacht und akribisch alle die vielen kleine Dinge erledigt, die für einen Sieg unabdingbar sind: Die gleiche Brötchenauswahl bei der selben Tanke, den Rasen mähen (auch wenn es nicht notwendig ist), auf dem Weg in den Wald das Moped an einer anderen Tanke (Shell Kaiserlei) voll tanken – auch wenn das nicht nötig ist – und selbstverständlich an eben dieser Shell zwei Dosen Krombacher einholen – auch wenn ich an diesem Tag lieber Abbel tränke.

Egal, ich opfere mich für Team und Titel.

Wir sehen uns in Europa.

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