#SGEF95 – Nix Scheenes dabei, oder doch?

Guten Morgen, Fußballblogfreunde. Im Stadtwald heißt es morgen Eintracht gegen Fortuna. Hütter gegen Funkel. Hüttenfunkel. Könnte das Motto sein für die kommende Wintersaison in den hohen Taunus-Skihütten.

Nix Scheenes dabei, das ist irgendwie das, was mir zu den Paarungen einfällt. Was vielleicht daran liegt, dass ich mich nach 26 Jahren Eintracht nicht wirklich an viele Paarungen gegen Düsseldorf erinnern kann, was wiederum daran liegt, das es nicht viele gab. Kurz nachgesehen: 5 Heimspiele in Liga 1 und Liga 2 der Eintracht, in denen man auf die Fortuna traf in meiner Fanzeit. 3:1, 1:1, 3:2, 3:0, 1:1. Liest sich nicht so übel. Aber 1:1 wäre mir zu wenig.

An was denke ich bei Düsseldorf? An Norbert Meier und an Albert Streit (da schon in Köln) und die Nicht-Kopfnuss-Megaschwalbe, an Meiers angekündigte Elfmeterschinderei mit der Fortuna im Spiel gegen unsere Mannen. Sonst nix.

An was denke ich bei Funkel? An einen uns wohlbekannten Trainer mit all seinen guten und schlechten Facetten. Ein souveräner, gradliniger Typ, Modell: hinten dicht und vorne sehen, ein Aufstiegsgarant wenn das Umfeld passt. Und genau das hat er einst bei unserer Eintracht bewiesen, bei vielen anderen Mannschaften auch, zuletzt eben bei der Fortuna aus Düsseldorf. Viele in Frankfurt polieren ihn noch, den Funkelschrein (ein Bild hier, bei Beves Welt: Funkelschrein aus dem Artikel Der Schrein irgendwann von Anno….).

Wahnsinn! Warum schickst du mich in die Hölle? Düssel-düssel-düssel-dorf! – Nix (!!!!) Scheenes dabei, zur Erinnerung! Jetzt will ich, dass ihr einen Ohrwurm habt.

Freitag Abend also. Flutlicht. Düsseldorf. Nach 3 Siegen in 1 Woche mit ner Menge 4:1. Als ich das erste Mal bei der Eintracht war (siehe: Silberhochzeit), da war es der 4.10.1992, es war Sonntag Abend, 20 Uhr (Ja, das gab es da, Flutlicht und teilzerpflückte Spieltage) gegen den VfB Stuttgart, 4:0 ging es aus.

Morgen ist das dann genau 26 Jahre, 2 Wochen und 1 Tag her, meine Eintrachtpremiere. Ich hätte also nichts gegen ein lockeres und flauschiges 4:0 einzuwenden. Aber es kommt ja Friedhelm der Funkelnde, der, der ein bisschen mit der Fortuna schon mit dem Rücken zur Wand steht. Der, der uns das Spiel zur Hölle (Düssel-düssel-düssel-dorf!) machen kann, indem er massiv mauert, kontert und uns biestig einen doofen Stich versetzt.

Die Eintracht um Hütter muss hier ordentlich effektiv sein, sie kann das, das hat Hütter in den letzten Spielen gezeigt. Dann kann es klappen. Viele Chancen wird Düsseldorf vermutlich nicht zulassen.

Zuversichtlich stimmt mich, dass Stand jetzt die Herren der Maintracht irgendwann morgen zwischen 19.15 und 20.00 Uhr auf der Waldtribüne beim Eintracht-Museum haben werden. Hört uns also nicht schreiben, lest uns hören. Oder so ähnlich. Mir wurde gesagt, ich möge und dürfe untenrum nackt kommen. Vergesst es, lest ihr?

So oder so, es könnte der letzte flauschige Oktoberspieltag bei einigermaßen angenehmen Temperaturen werden. Ich freu mich drauf. Und ihr so?

Wir sehen uns! Hier oder dort. Oder sonstwo.