#H96SGE – nix Diva

Die Eintracht aus Frankfurt besiegt den letzten (früher kleinen) HSV in der ersten Liga aus Hannover vom Ergebnis her standesgemäß mit 3:0. So weit, so gut. Und vor allem kann sich in zwei Wochen niemand mehr erinnern, wie dieser Sieg zu Stande gekommen ist. Kurz: Pflichtprogramm.

Über die erste Hälfte sollte man aus Sicht der Eintracht schnellstmöglich und für immer das Mäntelchen des Schweigens decken. Uninspiriert, um es mal freundlich zu formulieren. Zwar gab es drei, vier gute Chancen, die größte gleich in Minute vier für Luka Jovic, der es leider aus fünf Metern schaffte, dem Torwart im 1:1 den Ball in die Arme zu chippen. Ansonsten? Viel Ballgeschiebe und teilweise auch Fehlpässe, die nun wirklich nicht sein müssen.

Ein Blick auf das Gesicht von Adi Hütter verstärkte den Eindruck, gleich wird es deutlich.

Und die Mannschaft kam deutlich fokussierter aus der Kabine, spielte dann mit der notwendigen Ernsthaftigkeit und schenkte den dann doch jämmerlich überforderten Hannoveranern noch drei Dinger ein (0:1 Rebic, 54. Minute; 0:2 Jovic, 63. Minute; 0:3 Kostic 90. Minute). Ein Präsident aus den USA hat eine solche Pflichterfüllung mal als ‘Mission Accomplished’ gefeiert. Ich finde, es gibt da nicht viel zu feiern. Aber einige Erkenntnisse:

  • Die Mannschaft springt derzeit nur so hoch wie sie muss. Gegen Hannover reichte eine unterdurchschnittliche Performance zu einem klaren Sieg, gegen Donezk… bekannt.
  • Wir haben mit Hinteregger endlich den lange benötigten Backup für Hasebe auf der Mittelposition in der Dreierkette. So kann Makoto seine Fäden im Mittelfeld ziehen oder auch mal aussetzen.
  • Almamy Touré ist ein wirklich vielversprechender Innenverteidiger, der Vadder Abraham gestern gut vertreten hat. Auch das Entspannung auf einer bisher neuralgischen Position.

Alles in allem, ein entspannendes Wochenende, drei Punkte und Dank der Resultate von Leverkusen u.a. wieder eine leicht verbesserte Ausgangsposition. So kann es weitergehen…

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