#SGEFCA – Trendwende jetzt.

Zweiter Spieltag der Saison 2021/22 und die Eintracht steht schon unter Druck. Druck, ein vorzeigbares Ergebnis zu liefern, Druck, den Erwartungen des wie immer unfassbar anspruchsvollen Umfelds gerecht zu werden. Kurz: ein Sieg muss her.

Nachdem das Auftaktspiel gegen den BVB mehr oder minder hilflos abgeschenkt wurde, ist am morgigen Samstag eine deutlicher Ruck in der Mannschaft nötig. Nachdem wir an anderer Stelle ja schon über den Kader sprachen, sollte man heute mal über die Aufstellung reden.

Es steht zu erwarten, das die Eintracht erstmalig seit langem in der Startelf mit einer Viererkette beginnt, nachdem der Übungsleiter in den vergangenen beiden Spielen jeweils auf diese Formation umgestellt hat und es damit deutlich besser lief. Dann ist die Frage, ob ein offensives 4-3-3 oder ein eher abwartendes 4-2-3-1oder gar ein 4-4-2 das Mittel sein werden, mit dem die Eintracht den ersten Heimsieg der Saison festmachen will.

Ich kann mir eins der beiden letzteren Systeme vorstellen, also bei einem 4-2-3-1 mit

Trapp – Durm, Tuta, Hinteregger, N’Dicka – Hasebe, Sow – Hauge, Kamada, Kostic – Borre

oder im 4-4-2 mit

Trapp – Durm, Tuta, N’Dicka, Lenz – Hauge, Sow, Kamada, Kostic – Borre, Ache

Ich würde immer Tuta stellen, um ihn heranzuführen, und wann, wenn nicht gegen Augsburg sollte man das tun. Hasebe ist bei zwei eher defensiv orientierten Mittelfeldspielern klar, wenn im 4-2-2 4-4-2 quasi die Raute gespielt wird passt für mich Sow besser und N’Dicka macht den Spielaufbau von hinten.

Wer fehlt? Touré. Klar, der ist erst seit dieser Woche wieder im Mannschaftstraining, der braucht noch ein paar Tage. Und der Kapitän. Sebastian Rode. Auf unbestimmte Zeit. Nicht schön. Und erhöht natürlich den Druck auf die sportliche Leitung, einen neuen fürs defensive Mittelfeld zu finden. Wenn ich mir einen backen könnte, sähe er so aus:

(c) Imago Images

Ein Makoto Hasebe in jung. Das wär’s.

Ansonsten bleibt mir nur noch zweierlei: allen, die am Samstag ins Stadion kommen, viel Spaß zu wünschen und noch einen Gedanken zu Sebastian Rode loszuwerden, den ich so gestern im Blog-g gelesen habe:

Ich wünsche ihm nicht nur gute Besserung, nein ich wünsche ihm auch die Fähigkeit, auf seinen Körper zu hören und rechtzeitig die Bremse zu ziehen, wenn es besser ist, kürzer zu treten.

In diesem Sinne, auf drei Punkte morgen.

(Titelbild: Imago Images)

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