Am heutigen Freitag um 09:35 Uhr gab die Frankfurter Eintracht endlich offiziell bekannt, dass Noah Atubolu mit sofortiger Wirkung an den Main wechselt. Der Spieler wird vom SC Freiburg ausgeliehen und für den kommenden Sommer gibt es eine Kaufoption, die sich bei der Erfüllung von leicht erreichbaren Zielen in eine Kaufpflicht verwandelt. Soweit die nackten Fakten.
Mit dieser Verpflichtung hat Sportvorstand Markus Krösche eine der drängendsten Sorgen der Eintracht gelöst. Eine neue, sichere Nummer eins als Rückhalt zu finden hatte allerdings angeblich lange überhaupt nicht auf der To-do-Liste der sportlichen Leitung gestanden, was angesichts der maximal durchwachsenen Leistungen auf der Torwartposition durch die komplette vergangene Saison hindurch überraschend genug war. Egal. Planstelle geschlossen erstklassig geschlossen mit einem Keeper, der mit Sicherheit ans Tor der Nationalmannschaft klopft.
Das kann allerdings nur der Anfang einer stürmischen Schlussphase der Transferperiode im Sommer 2026 bleiben. Denn noch fehlen dringend ein linker Verteidiger, ein gestandener Innenverteidiger und mindestens ein Stürmer. Darüber hinaus sollen noch Theate, Nkounkou, Chaibi, Bahoya, Ngankam sowie einer der beiden bundesligaerfahrenen Torhüter den Verein verlassen. Außerdem gerüchtet sich seit einigen Tagen auch, dass Larsson und Doan auf dem Absprung seien.
Hoffen wir mal, dass es die sportliche Leitung schafft, die bisher an Verstopfung leidende Transferperiode noch zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Ansonsten dürften sehr schnell auch Fragen nach personellen Konsequenzen auftauchen.
Jetzt aber erstmal Willkommen Noah Atubolu
Titelbild: Daniela Porcelli/Getty Images