#AjaxSGE – Holländische Tage Part 2

Nachdem letzte Woche in einem über weite Teile ordentlichen Test der PSV Eindhoven mit 2:1 geschlagen wurde steht dann heute mit dem Gastspiel bei Ajax Amsterdam die ultimative Herausforderung dieser Vorbereitung vor der Tür. Gleichzeitig ist dieses Spiel die letzte Gelegenheit, mit voller Kapelle vor dem ersten Pflichtspiel den Ernstfall zu proben. Dem sensationellen Spielplan der UEFA (oder war es die FIFA?) sei Dank.

Aber volle Kapelle, was heißt denn das? Wenn man die Eindrücke und Informationen der Vorbereitung und der Testspiele zu Grunde legt, gibt es personell und systematisch keinen großen Umbruch gegenüber der Post-Corona-Rückrunde der vergangenen Saison. Dreierkette, zwei defensive Mittelfeldspieler, zwei offensive Außen, Zehner und zwei Stürmer. Von taktischer Flexibilität war in der bisherigen Vorbereitung nicht wirklich viel zu sehen. Aber vielleicht wurde ja in den Einheiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit was anderes geübt? Eventuell gar die revolutionäre Viererkette und/oder ein vier-drei-drei? Man weiß es nicht.

Auch personell siehts es nach gewohntem aus. Ich glaube, wenn heute die potentielle Startelf für die ersten Pflichtspiele beginnen sollte, wovon auszugehen ist, werden maximal zwei Neuzugänge auf dem Platz stehen. Maximal. Und das auch nur, wenn Abraham nicht fit sein sollte. Mein Tipp für die Startelf mit vier Optionalen:

Trapp – Abraham (Tuta), Hasebe, Hinteregger (N’Dicka) – Rode, Kohr (Sow) – Da Costa (Zuber), Kamada, Kostic – Silva, Dost

Nix von wegen großer Umbruch wie in der letzten Saison, mehr Business as usual. Man wird sehen, ob es hilft. Ich bin derzeit eher etwas ernüchtert, zumal ich auch nicht das Gefühl habe, dass da besondere Aufbruchsstimmung oder gar Vorfreude in Hinblick auf die neue Saison herrschen würde.

Aber ich lasse mich gern eines besseren belehren.