Dreckig, dreckig, dreckig! #fcaSGE

von korken

Dreckig, dreckig, dreckig! Anders kann man den Auswärtssieg gestern glaube ich nicht beschreiben. Und irgendwie passt das Motto auch zu den letzten drei Spielen, die wir vor der langen Winterpause zu erledigen haben, auch. Denn nach dem Champions League-Achtelfinal-Einzug bleiben nämlich drei Spiele übrig, bei denen dreckige Punkte mehr Wert haben als alles Andere.

Volle Kappelle stellte Glasner auf, mit Sow statt dem erkrankten Kamada, sonst so, wie es in den letzten Spielen auch war. Und das Spiel gestern, ja, das begann trotz der Aufstellung so, wie es glaube ich jeder Eintrachtfan erwartete. Oder eher befürchtete. 35 Sekunden dauerte es bis der Ball in Trapps Kasten einschlug. Und die Abwehr, genau genommen war es auf ein Neues unser Tuta, stand kurz neben sich. Leider wieder Tuta. Der, das hatte ich schon, immer einen Bock drin hat, der leider auch fast immer zum Gegentor führt. Und während die Eintracht eine Zweikampfquote von 52 % verzeichnen konnte, so war es erneut Tuta mit auf dem Papier merkwürdig schlechten und niedrigen 27 %. Uff, aber das sage ich ja schon länger.

Aber diese Saison zeichnet die Glasner-Diva ja eins aus: der Wille, sich irgendwie zu berappeln. Man blieb erstmal ruhig und schüttelte sich in den Köpfen, so wirkte es auf mich. Sow und Lindström mit den ersten guten Versuchen, und dann kam Rode, der Sebastian Rode in der Form seines Lebens (!), und hämmerte 12 Minuten nach dem 0:1 den Ball zum Ausgleich in die Maschen. Wow, so ein starkes Ding, gewollt von der Mannschaft, gewollt von Rode.

Es folgten Chancen von Sow und Dina Ebimbe, dann kam Minute 42. Und Trapp schrie laut und deutlich: NEUER AUF DIE BANK!, denn wie er die 250%-Chance der Augsburger noch irgendwie hielt, das war wirklich schon heftig stark. Halbzeit.

In die zweite Hälfte ging es dann mit Knauff statt Pellegrini (den ich weder sehr stark noch sehr schwach fand), aber per WhatsApp sagte Jörg aus dem Adler-Podcast „Knauff in 1 Minute schon stärker als Pellegrini in deiner ganzen Halbzeit“, und da war finde ich im Nachklang durchaus viel Wahres dran. Denn genau zwei Minuten nach Anpfiff machte es bämm und Knauff hämmerte direkt aufs Tor, leider zur Ecke abgewehrt. Die Ecke führte im Getümmel zu einer VAR-Szene, über die ich nichts sagen will, denn ich fragte mich, was da überhaupt geprüft wird, gefährliches Spiel N’Dicka wohl kaum, Handspiel? Es wurde Handspiel geprüft, war keins, passt.

64 Minuten. Smolcic kommt für Rode, Borré für Lindström. Für mich keine formellen Schwächungen sondern wirklich gute Rotation. Und es gibt Ecke. Und die wird aus dem Rückraum von Knauff abgenommen. Und wie. Ein Volley. Setzt auf. Knallt ins Tor. 1:2! Wir. Führen. In. Augsburg. Wir! Die. DIVA! Und vier Minuten später hätte Kolo Muani den Deckel drauf machen können. Und so ging das dann noch etwas hin und her.

Beide hätten die Tore machen müssen. Es hätte durchaus 4:3 oder 3:4 oder irgendetwas dazwischen ausgehen können. Augsburg darf sich bedanken, dass wir die eine oder andere hochkarätige Chancen liegen gelassen haben. Und wir dürfen uns bei Kevin Trapp bedanken. Für seine zwei bis drei wirklich starken Glanzparaden.

Was bleibt: ein Auswärtssieg. In Augsburg. In. Augsburg. Ich fasse es immer noch nicht. Und jetzt heißt es: einmal dreckig weniger. Also: Dreckig, dreckig. Hoffenheim und Mainz. Noch two to go. Und dann ist Pause. Und wir können alle den Akku wieder aufladen.

(Titelbild: CHRISTOF STACHE/AFP via Getty Images)

1 Gedanke zu „Dreckig, dreckig, dreckig! #fcaSGE“

  1. Und wenn man dann noch zu den Frauen geht, hat es der Akku Butter nötig. Und waschen. Ganz oft waschen so dreckig war das.

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