#SGErcsa – Mission possible

Ganz ehrlich, das geht heute gut aus. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die Mannschaft sich die Chance auf die Gruppenqualifikation für die Europa-League 2019/20 noch entreißen lässt.

Natürlich ist eine 0:1 Niederlage im Hinspiel nicht die ideale Startposition; natürlich ist die Mannschaft noch nicht komplett und der [...]  weiterlesen...

#SGEOM – Die Kür in langer Unnerhos’?

“Marseille? Eine schöne Stadt, da kann man guten Fisch essen. Oder sich ermorden lassen.”, so mein Stammtaxifahrer zum Flughafen letztlich, als ich genau dorthin durfte, auf eine kurze Dienstreise. Aber gut, heute sind wir ja zuhause. Quasi nur am Flughafen bzw. relativ nah dran.

Guten Fisch gibt’s da nicht. Von Morden hab ich auch noch nichts gehört. Hört sich in Summe also ganz gut an. Was wir aber haben: guten Fußball und Bier. Das sollte für einen schönen Abend reichen, auch wenn es kalt, feucht bis nass und grundsätzlich widerlich werden soll.

Deshalb komme ich zu  meiner Frage des Tages (offen bis kurz vor meiner Abreise, bitte ehrlich antworten, danke!):

Und auf dem Platz? Tatsächlich scheint es so, als wäre Olympique im Aufwind. Die haben mit uns eine Rechnung offen. Wir sind, ohne Frage, gerade massiv durchgestartet. Und der Punkt ist doch der: müssen wir heute in der Kür ordentlich investieren oder kann und darf es auch etwas ruhiger zugehen?

Die Frage ist, glaube ich, nicht unstrittig in den Fankreisen. Denn warum sollte Adi Hütter ein funktionierendes, eingeschwungenes System umstellen, es “zerreißen”, und damit die doch vorhandene Welle aus einer Mischung von Euphorie und Selbstbewusstsein unterbrechen? Wie hoch wäre das Risiko, dass genau das passiert, diese Unterbrechung, wenn er massiv rotieren wird? Oder wäre es sogar eine Chance, den derzeit in Reihe 2 parkenden Spielern eine Chance zu geben, sich ordentlich zu beweisen und zu zeigen, dass sie auch Euphorie und Selbstbewusstsein mitgenommen haben?

Ich neige dazu zu sagen, ich würde es probieren. Da Costa schonen. Rönnow eine Chance geben. Gacinovic und Müller einfach mal von Anfang an ranlassen. Bevor sich wer wehtut, dann lieber das Personal für die Liga sparen. Wir wollen ja… hüstel.

Letztlich, jaja, Phrasenschwein, entscheidets der Trainer. Und der macht das schon gut, davon bin ich überzeugt. Bis später im kalten und nassen Wald. Mit oder ohne lange Unnerhos’.

#APOSGE – unbekannt

Ich gebe es zu. Der Zusammenhang zwischen dem Spiel am Donnerstag und dem Bild oben ist etwas schwieriger. Versuchen wir es mal:

Der Spieler im Eintracht-Trikot ist ein gewisser Anthony Yeboah, die Älteren werden sich erinnern. Er hatte die meisten Tore in einem Spiel für die Eintracht erzielt. Vier. Bis Luka kam.

Aber eigentlich geht es ja um den Mann links im Trikot des Ex-Bundesligisten Hamburger SV. Das ist ein gewisser Thomas von Heesen. Der spielte in der Bundesliga für den HSV und Bielefeld. Und trainierte Bielefeld, Saarbrücken, wieder Bielefeld, Nürnberg, eben Apollon Limassol, Kapfenberg und Gdansk.

Ich bin ehrlich, ich habe sonst keinen Aufhänger gefunden. Daher nun noch kurz zum Tagesgeschäft:

In der heimischen Liga (First Division) liegt Apollon mit einem Punkt Rückstand auf den Lokalrivalen AEL Limassol auf Platz zwei. Am Wochenende hat man gerade den Tabellen-Elften Ermis Aradippou mit 5:0 nach Hause geschickt. Und in der Europa-League haben die Zyprioten auswärts gegen Lazio 1:2 verloren und zu Hause gegen Olympique einen Punkt geholt.

Ich würde sagen, eine durchaus machbare Aufgabe. Gern mal mit einem sehr offensiven System, wie wäre es mal mit einem 3-3-1-3?